Rapperswil-Jona
19.02.2019

HSR ENTWICKELT MINI-SATELLITEN MIT

«Satelliten der Einliterklasse». So heissen die kleinen 10x10x10 cm grossen Himmelskörper. Mit dabei bei der Entwicklung ist die HSR Rapperswil.

 Was bereits im Jahre 1999 von der US-amerikanischen Stanford University und der California Polytec State University als internationales Programm initialisiert wurde, ist heute ein von vielen Unternehmen fortgeführtes Projekt für sogenannte Microsatelliten. Viele Nationen, Länder und Staaten haben sich in den letzten 20 Jahren um eigene, auf den CubeSat basierende, Projekte bemüht. Diese winzig kleinen Satelliten haben eine festgelegte Grösse von nur 10 cm * 10 cm * 10 cm und dürfen nicht mehr als 1,33 Kg wiegen. Diese Normung macht es überhaupt erst möglich, diese kleinen Technikwunder einerseits kostengünstig zu fertigen und andererseits ebenso kostengünstig als sogenannte „Sekundärlast“ bei Satellitenstarts mitnehmen zu dürfen.

Was in so einen kleinen Würfel technisch alles verbaut werden kann, zeigt beispielsweise das Projekt „CubeETH“. Hier sind verschiedene Hochschulen der Schweiz wie etwa das ETH Lausanne, die Hochschule Luzern, die Hochschule für Technik Rapperswil und die Fachhochschule Westschweiz direkt involviert. Zudem beteiligen sich einige Schweizer Industriepartner an der Umsetzung. Die vollständige Projektleitung liegt allerdings beim Institut für Geodäsie und Photogrammetrie an der ETH Zürich. Das kleine «Raumschiff der Einliterklasse»– wie es spasseshalber auch genannt wird – ist vorerst als Arbeitsmodel und Technikdemo für die künftige Entwicklung von kompakten wissenschaftlichen Satelliten gedacht.

(Artikel aus https://www.fon-times.ch/2019/02/16/cubesat-microsatelliten-erobern-den-weltraum/, Foto: NASA, cubesat @ nasa.gov (c) 2019)