Schmerikon
19.02.2019

SCHMERKNER BÜRGER WEHREN SICH GEGEN HUNDELEINE-PFLICHT

Der Gemeinderat von Schmerikon will Hundehalter, die sich nicht an die Leinenpflicht halten, büssen und hat dafür das Polizeiverordnung angepasst. Dagegen ergreifen nun zwei Frauen aus Schmerikon das Referendum, wie sie in einem Leserbrief an Linth24 mitteilen.

Irene Romer -Müller und Renate Ammann schreiben das Folgende:

Mit dem heutigen Datum ergreifen Schmerkner Bürger das Referendum gegen den Nachtrag zum Polizeigesetz vom 29. April 2014, welches vom Gemeinderat am 10. Januar 2019 beschlossen wurde. Dieser Nachtrag öffnet dem Gemeinderat Tür und Tor, um Bussen in allen Varianten auszusprechen. Vor allem in den letzten zwei Jahren haben wir das Vertrauen in unseren Gemeindepräsidenten und Gemeinderat verloren, viele Fehlentscheide und über unsere Köpfe  hinweg gemachte Entscheide prägen diese Zeit. Werbetafel eingangs Dorf (Bürger wehrten sich), Verkehrsberuhigung an der neuen Eschenbacherstrasse, Hundeverbot (durch Kanton relativiert), Teilzonenplan (durch Kanton abgelehnt), sind nur einige Beispiele. Die Gemeinde lenkt mit der Leinenpflicht am Aabach vom Wesentlichen ab. Tatsächlich würde dieser Nachtrag viele Wege für die «Bussenerhebung auf der Stelle» öffnen. Es betrifft uns alle!!! Setzten wir dem Handeln einen Riegel und übernehmen selber die Verantwortung an der Urne. Wir möchten, dass die Einwohner von Schmerikon die Möglichkeit haben, über diesen Nachtrag an der Urne zu befinden. Unterschriftenlisten können über Hund8716@gmx.ch angefordert werden. Jede Unterschrift zählt!

(OriginalMitteilung)