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Leserbrief
Rapperswil-Jona
15.12.2020

«Advent in Rapperswil – war klein und fein»

«Dank dem unbarmherzigen Virus und den zerstrittenen Politiker/Innen in Bund und Kantonen ist der Spaziergang durch das weihnachtlich geschmückte Rapperswil bereits Geschichte», schreibt Beat Schuler. Bild: Linth24
Linth24-Leser Beat Schuler aus Jona schlägt vor, dass die Stadt Rapperswil-Jona die heutige Situation als Anlass und Ansporn nimmt, um das Adventskonzept zu überdenken.

«Drü Märt uf drü Plätz» lud Besucherinnen und Besucher ein durch das ganze Städtchen zu flanieren und sich in den bestehenden Bistros und Cafés verwöhnen zu lassen. Man verzichtete auf das gigantische Angebot mit 250 Verkauf-und Essständen, welches dann mit 170’000 Leuten einem unerträglichen Rummel erzeugte. 

Dafür stellte sich eine adventliche Stimmung ein und die Stille lies vielleicht manchen die eigene Endlichkeit spüren. 

Kleiner und feiner

Die heutige Situation sollte Anlass genug sein, dass die Stadt Rapperswil-Jona und Tourismus Linth-Zürichsee das Adventkonzept grundsätzlich überdenken – eben kleiner und feiner. Zum Beispiel könnte die Idee des Lichterweges, welcher über den Lindenhügel zum See hinter und durch die Bühlerallee zurück in die Altstadt führte, wieder aufgegriffen werden.

Advent in Rapperswil wäre dann echt einzigartig! Dafür müsste man dem Corona Virus fast ein wenig dankbar sein.»

Beat Schuler aus Jona