Schweizer ESC-Traum geplatzt
Die Enttäuschung bei den Schweizer ESC-Fans ist gross: Veronica Fusaro hat den Einzug in den Final des Eurovision Song Contest 2026 verpasst. Mit ihrem Song «Alice» scheiterte die 29-Jährige am Donnerstagabend im Halbfinale knapp.
Starker Auftritt
Dabei zeigte Fusaro auf der grossen ESC-Bühne einen überzeugenden Auftritt. Nachdem es in den Proben noch technische Schwierigkeiten gegeben hatte und Requisiten nicht wie geplant funktionierten, lief im Halbfinale offenbar alles nach Wunsch.
Besonders die aufwendige Inszenierung und das markante Bühnenbild sorgten international für Aufmerksamkeit.
Viel Zuspruch in sozialen Medien
Auch in den sozialen Medien erhielt die Schweizer Performance viel Zuspruch. Mehrere Fans lobten insbesondere das kreative Bühnenkonzept sowie das Gitarrensolo der Tessiner Musikerin. Gesanglich überzeugte Fusaro ebenfalls weitgehend, auch wenn gegen Ende des Songs leichte Ermüdungserscheinungen spürbar waren.
Späte Entscheidung
Die Hoffnung auf den Finaleinzug lebte bis zuletzt. Erst kurz nach 23 Uhr fiel die Entscheidung: Das zehnte und letzte Finalticket ging an Tschechien – die Schweiz blieb damit knapp auf der Strecke.
In den TV-Bildern war die Enttäuschung Veronica Fusaros deutlich anzusehen. Für die Schweiz endet damit eine bemerkenswerte ESC-Serie: Seit sechs Austragungen hatte sich die Schweiz jeweils für den Final qualifiziert.
Schlechte Wettquoten
Bereits im Vorfeld galt der Halbfinal als schwierige Hürde. In den internationalen Wettquoten wurde Fusaro nur im hinteren Feld geführt. Trotzdem hofften viele Schweizer Fans nach dem gelungenen Auftritt auf eine Überraschung – diese blieb letztlich aus.