Schulgewalt als Folge der Migration
Forrer ordnet die Vorfälle klar ein: «Diese Verhaltensweisen spiegeln leider einen Trend in unserer Gesellschaft.» Viele Kinder würden soziale Regeln nicht mehr ausreichend zu Hause lernen. Die Schule reagiere konsequent, bei schweren Fällen werde «ein Schulausschluss geprüft».
Migration und Integration
Uznach habe «einen hohen Anteil an Familien mit Migrationshintergrund» und sei «keine ländliche Wohlfühl-Gemeinde». Dennoch halte man an der integrativen Schule fest: «Jede Schülerin und jeder Schüler soll seinen Platz haben» – auch wenn das System «oftmals an Grenzen stösst».
Hoher Förderbedarf
Über zehn Prozent der Kinder benötigen sonderpädagogische Unterstützung. Viele seien darauf angewiesen, «damit sie zumindest in einzelnen Fächern halbwegs folgen können». Dies sei aufwendig und kostenintensiv.
Verantwortung auch bei Eltern
Viele Vorfälle passieren laut Forrer ausserhalb der Schule, hätten aber Einfluss auf den Unterricht. «Hauptverantwortlich sind die Eltern und Familien.» Die Schule müsse zunehmend auch die Polizei beiziehen.