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Uznach
02.04.2026
02.04.2026 16:17 Uhr

Schulgewalt als Folge der Migration

Gewalt an Schule als gesellschaftliches Problem - Gemeindepräsident Forrer spricht Klartext.
Gewalt an Schule als gesellschaftliches Problem - Gemeindepräsident Forrer spricht Klartext. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Die Vorfälle an der Schule Uznach entsprechen laut Gemeindepräsident Diego Forrer einem gesellschaftlichen Trend. Forrer verweist gegenüber der «Linth-Zeitung» auf Migration und integrative Schulmodelle.

Forrer ordnet die Vorfälle klar ein: «Diese Verhaltensweisen spiegeln leider einen Trend in unserer Gesellschaft.» Viele Kinder würden soziale Regeln nicht mehr ausreichend zu Hause lernen. Die Schule reagiere konsequent, bei schweren Fällen werde «ein Schulausschluss geprüft».

Migration und Integration

Uznach habe «einen hohen Anteil an Familien mit Migrationshintergrund» und sei «keine ländliche Wohlfühl-Gemeinde». Dennoch halte man an der integrativen Schule fest: «Jede Schülerin und jeder Schüler soll seinen Platz haben» – auch wenn das System «oftmals an Grenzen stösst».

Hoher Förderbedarf

Über zehn Prozent der Kinder benötigen sonderpädagogische Unterstützung. Viele seien darauf angewiesen, «damit sie zumindest in einzelnen Fächern halbwegs folgen können». Dies sei aufwendig und kostenintensiv.

Verantwortung auch bei Eltern

Viele Vorfälle passieren laut Forrer ausserhalb der Schule, hätten aber Einfluss auf den Unterricht. «Hauptverantwortlich sind die Eltern und Familien.» Die Schule müsse zunehmend auch die Polizei beiziehen.

Thomas Renggli
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