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Eishockey
07.03.2026
09.03.2026 01:59 Uhr

Rappi überrollt Zug

Grosser jubel der Lakers. Nach dem Erfolg in Zug ist Platz 7 zum Greifen nah.
Grosser jubel der Lakers. Nach dem Erfolg in Zug ist Platz 7 zum Greifen nah. Bild: Keystone SDA
Die Rapperswil-Jona Lakers setzen ein beeindruckendes Zeichen. Beim EV Zug trotzen sie dem anfänglichen Druck und schlagen kaltblütig zu. Sie gewinnen 3:2 n. V. und krallen sich auf Platz 7 fest.

Der EV Zug gibt von Beginn an den Ton an und prüft Melvin Nyffeler mit zahlreichen Abschlüssen. Der Lakers-Goalie bleibt jedoch souverän – einzig ein Schuss von Raphael Diaz trifft in der 6. Minute die Latte. Zug dominiert, doch die Effizienz fehlt. Auch ein Powerplay nach einer Strafe gegen Tyler Moy bringt nichts ein. Kurz vor der Sirene scheitert Igor Jelovac ebenfalls am Gehäuse.

Turbulentes Mitteldrittel

Das Mitteldrittel beginnt turbulent: Drei Strafen gegen den EV Zug zwischen der 22. und 24. Minute weisen die Richtung. Während die erste Unterzahl noch überstanden wird, schlagen die Lakers danach eiskalt zu. Erst trifft Strömwall nach Vorarbeit von Moy zum 1:0, nur eine Minute später erhöht Fritz.

Zug reaigert

Zug wirkt kurz geschockt und hat Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. So gehen die Lakers mit einer Zwei-Tore-Führung in die zweite Pause.

Doch just in diesem Moment beweisen die Zentralschweizer ihre Klasse. Sie erhöhen den Druck und spielen die Lakers phasenweise an die Wand. Und der Ertrag lässt nicht auf sich warten: Vozenilek verkürzt in der 45. Minute, Tatar krönt die Aufholjagd in der 58. Minute zum 2:2.

Wetter trifft zum Sieg

Im Schlussdrittel passiert lange wenig. Moy scheitert allein an Genoni (44.). Kurz darauf nutzt Zug ein Powerplay: Vozenilek drückt die Scheibe glücklich über die Linie. Die Lakers verteidigen diszipliniert, doch Tatar gleicht in der 58. Minute aus. In der Overtime schlägt Wetter 25 Sekunden vor Schluss eiskalt zu.

Fokus auf Platz 7

Es sollte der Sieg der Lakers gewesen sein - und ein starkes Zeichen im Hinblick auf die Forstsetzung der Saison. Platz 7 ist dem Lundskog-Team kaum mehr zu nehmen.

Telegramm

EV Zug – SC Rapperswil-Jona Lakers 2:3 (0:0, 0:2, 2:0, 0:1) n.V.

OYM hall, Zug
7'450 Zuschauer.

Schiedsrichter: Wiegand/Hungerbühler, Gnemmi/Huguet.

Tore: 25. (24:32) Strömwall (Moy/bei 5 gegen 3) 0:1. 26. (25:05) Fritz (Taibel, Pilut/Powerplaytor) 0:2. 45. Voženílek (Senteler/Powerplaytor) 1:2. 58. Tatar (Antenen, Hofmann) 2:2. 65. (64:35) Wetter (Henauer) 2:3.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen EV Zug, 5-mal 2 Minuten gegen SC Rapperswil-Jona Lakers.

PostFinance-Topskorer: Kubalík; Moy.

EV Zug: Genoni; Bengtsson, Tobias Geisser; Diaz, Stadler; Schlumpf, Sklenička; Riva; Herzog, Kovář, Kubalík; Künzle, Tatar, Hofmann; Voženílek, Senteler, Eggenberger; Lindemann, Leuenberger, Antenen.

SC Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Maier, Pilut; Capaul, Larsson; Henauer, Jelovac; Dufner; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Moy, Lammer; Fritz, Taibel, Maillet; Hofer, Albrecht, Graf; Hornecker.

Bemerkungen: EV Zug ohne Balestra, Guerra, Martschini, Wingerli (alle verletzt), Lilja (überzähliger Ausländer) und Mischa Geisser (überzählig), SC Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Quinn (beide verletzt), Honka (überzähliger Ausländer), Embacher, Bisig und Jensen (abwesend).

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