Die Betrüger kontaktierten den Firmeninhaber telefonisch und gaben sich als vertrauter Geschäftspartner aus. Die Stimme klang echt – zu echt. Unter dem Vorwand eines streng vertraulichen internationalen Geschäfts überzeugten sie den Unternehmer, mehrere hohe Geldüberweisungen zu tätigen.
Zu spät erkannt
Erst nachdem die Millionen auf ein Bankkonto in Asien geflossen waren, wurde der Betrug erkannt. Die Kantonspolizei Schwyz hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Die Täter sind bislang unbekannt.
Gefahr allgegenwärtig
Der Fall zeigt auf alarmierende Weise, wie gefährlich der Missbrauch künstlicher Intelligenz im Betrug geworden ist. Selbst erfahrene Unternehmer können Opfer dieser neuen Masche werden.
Polizei warnt eindringlich
- Zahlungsanweisungen niemals allein aufgrund eines Telefonats auszuführen.
- Dringliche Überweisungen immer über einen zweiten Kanal zu verifizieren.
- Keine Auslandsüberweisungen ohne klare Freigabeprozesse.