Der zehnte Lauf des Weltcups führte das Fahrerfeld nach Benidorm, wo ein spezieller und abwechslungsreicher Rundkurs auf die Athleten wartete. Das Rennen wurde von Mathieu van der Poel gewonnen, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde.
Für Kevin Kuhn war es ein insgesamt gelungenes Rennen auf einer Strecke, die einen spannenden Kontrast zu den übrigen Weltcup-Orten bot. „Eine mega coole Strecke, die immer richtig Spass macht zu fahren“, so Kuhn nach dem Rennen.
Kuhn erwischte einen guten Start und bewegte sich über weite Strecken zwischen Rang fünf und zehn. Dank der Fahrt in einer grösseren Gruppe konnte er viel Energie sparen. Das Rennen war geprägt von ständig wechselnden Situationen: Immer wieder rissen kleine Lücken auf, die sich kurz darauf wieder schlossen – entsprechend hoch war der taktische Anspruch.
Zwei Runden vor Schluss schien Kuhn nochmals Anschluss an die Gruppe zu finden, die um Platz vier kämpfte. Doch ein Fahrfehler brachte ihn aus dem Rhythmus: Er prallte in einen Werbebanner und verlor dabei entscheidend Zeit. In der Folge fiel er auf Rang 14 zurück, auf dem er das Rennen auch beendete.
Trotzdem zeigte sich Kuhn zufrieden: „Ich weiss, dass noch mehr möglich ist. Ich habe mich nicht überragend gefühlt, aber das Rennen hat mega Spass gemacht.“ Der Blick ist bereits nach vorne gerichtet – auf die nächsten beiden Weltcups sowie die anstehenden Weltmeisterschaften.