Uznach
01.12.2019
01.12.2019 19:51 Uhr

1. Advent in Uznach und Schmerikon

Der Einzugs des Weihnachtsmann in Schmerikon und Uznach und einen Adventmarkt im Städtchen gab es zu geniessen.

Der kleine aber charmant angekündigte Sonntagsverkauf im Städtchen vom Gewerbe Uznach wurde zu einem geselligen, gemütlichen Weihnachtsmarkt. Schlendern entlang der Marktstände,  Ausstellungszelte oder einen Abstecher in die Ladengeschäfte zauberten ein ganz besonderes Ambiente ins Städtchen.

Verschiedene Detailhandelsgeschäfte, Handwerker und Gewerbebetreibende präsentierten ihr Geschäft und deren Produkte. Aber auch für verwöhnte Gaumen wurde gesorgt. Der sichtlich erfreute Präsident vom Gewerbe Uznach Mario Grob meinte zur «Linth24.ch» Es sei schön, dass die Leute sich einmal Zeit nehmen, um zu plaudern, sich auszutauschen und gemeinsame Momente zu erleben. 

Regula Löffel, die Organisatorin des Einkaufssonntags, doppelte nach, es gehe um viel mehr als nur um den Umsatz. Für Unterhaltung war ebenfalls gesorgt worden. Zwei Karusselle erfreuten die Kinder und ein Jugendensemble unter der Leitung von Armin Kölbli sorgte für Traditionsklänge im Advent. Thomann Nutzfahrzeuge AG, Schmerikon lud die Besucher ein, einmal das Städtchen aus schwindender Höhe zu besichtigen.

Samichlaus auf Kutsche …

Bei zunehmender Dunkelheit wurde der Samichlaus empfangen. Er fuhr in einer Kutsche, begleitet von seinen Schmutzlis bis vor die Stadtkirche.  Kinder mit Räbäliechtli, Fakelträger und  Einschellergruppe sorgten für einen freien Durchgang. In der Stadtkirche erzählte er eine spannende Geschichte und hörte sich Gedichte und Lieder der Kinder an.

… und mit Ledischiff

Aber auch in Schmerikon zog der Samichlaus mit Gefolge in das Seedorf ein. Allerdings benutzte er ein Ledischiff. Das ist im ganzen Linthgebiet einmalig. Viele Kinder und Eltern erwarteten den St. Nikolas am Dampfschiffsteg und begleiteten ihn mit vielen laternlitragenden Kindern zum Zentralschulhaus. Gedichte und Gesang rundeten den 1. Advent ab. Der «Gute Mann» verteilte die üblichen Klausbiber.

Werner Hofstetter, Linth24