Gommiswald
05.11.2019
05.11.2019 19:37 Uhr

Ganz Gommiswald in einer Zone

Alle Bushaltestellen zwischen Rieden - Uetliburg - Ricken - Gebertingen und Ernetschwil gehören neu zur Zone 993 des öffentlichen Verkehrs. Für diese überfällige Anpassung musste Gommiswald dem Tarifverbund 20'000 Franken zahlen.

Die Tarifgestaltung des öffentlichen Verkehrs obliegt im Kanton St. Gallen dem Tarifverbund Ostschweiz. Das ganze Gebiet ist in verschiedene Zonen eingeteilt und entsprechend werden die Preise für Fahrausweise festgelegt. Das heutige Gemeindegebiet von Gommiswald ist bei diesem Tarifsystem in zwei verschiedene Zonen eingeteilt.

Die Haltestellen Hinterernetschwil, Ernetschwil Dorf, Häblingen, Hof und Steg liegen heute in der Zone 992, welche zum Gebiet Uznach und Benken gehören. Das restliche Gemeindegebiet von Gommiswald liegt in der Zone 993.

Bussen wegen fehlen Zone beim Billettkauf

Diese Situation führt immer wieder zu Problemen beim Billettkauf. So ist von Uznach nach Ernetschwil auf dem direkten Weg eine Zone, über Gommiswald jedoch zwei Zonen nötig. Diese Situation ist für Kunden schwierig zu verstehen, insbesondere darum, weil im elektronischen Fahrplan jeweils die schnellste Verbindung angezeigt wird, welche je nach Zeit über Gommiswald führt. So wurden auch schon Bussen für «Fahren ohne gültigen Fahrausweis» ausgesprochen.

Verschiedene Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben den Gemeinderat bewogen, diese Anpassung der Zonengrenze beim Tarifverbund Ostwind einzubringen.

Gommiswald zahlt 20'000 Franken

Die Änderung der Zonengrenze löst beim Tarifverbund Ostwind einige Kosten aus, welche von der Gemeinde mitgetragen werden müssen. Im Budget 2020 ist darum für die Zonenanpassung ein Betrag von Fr. 20‘000 eingestellt.

Mit der neuen Zuweisung der obengenannten Haltestellen wird das gesamte Gemeindegebiet einheitlich in der Zone 993 sein. Dadurch kann innerhalb von Gommiswald mit einer einzigen Zone gefahren werden.

Peter Hüppi, Gemeindepräsident Gommiswald