Fussball
03.11.2019
03.11.2019 17:49 Uhr

FCRJ siegt in extremis

Der FCRJ besiegt den FC Sion II nach einem intensiven Spiel mit 2:1. Der Siegestreffer fiel in der 98. Minute durch Penalty.

Eigentlich rechnete man jede Sekunde mit dem Abpfiff der Partie, schon geraume Zeit lief die Nachspielzeit. Doch dann passierte es, das Foul an Hebib im Strafraum, und der Penalty-Pfiff des Schiedsrichters in der 98. Minute. FCRJ Captain Jonas Elmer, Penalty-Schütze vom Dienst, übernahm einmal mehr die Verantwortung, und versenkte den Elfer souverän zum 2:1. Unmittelbar nach dem Strafstoss pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der FCRJ gewann diese Partie in extremis.

Doch zuvor gab es ja noch 97 andere Minuten. Die schrieben auch ihre Geschichte, doch diese waren von weit weniger dramatischen Höhepunkten gekennzeichnet. Vielmehr war es ein kämpferisches, intensives Spiel, das aber auch auf beiden Seiten von Fehlern gezeichnet war. 0:0 hiess es zur Halbzeit und es machte irgendwie den Anschein, dass dieses Spiel ein Null-zu-Null-Spiel werden könnte. Denn viele Chancen gab es nicht und diejenigen, die es gab, die wurden vergeben.

Bis in die 60. Minute, als Yanick Frick den FCRJ durch einen Freistoss in Führung brachte. "Dieses Tor war sehr wichtig, das hat die Partie geöffnet" fand auch FCRJ-Spieler Manu Kubli, "denn es war ein richtiges 50-50 Spiel." Was übersetzt wohl heissen mag, dass gerade in der zweiten Halbzeit jederzeit und auf beiden Seiten Tore fallen konnten. Wie zum Beispiel vier Minuten nach dem Führungstreffer der Rosenstädter, als Sion zum 1:1 ausglich.

Die Schlussphase wurde dann nochmals hektisch, sehr hektisch sogar. Die Nachspielzeit lief schon lange, die Zuschauer hatten sich wohl schon mit dem Unentschieden abgefunden, als Hebib im Strafraum an seinem Pass gehindert wurde und der Schiedsrichter auf Penalty entschied. Der Ausgang der Geschichte ist bekannt, Elmer verwandelte und sicherte dem FCRJ die wichtigen drei Punkte.

Rolf Lutz, Linth24
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