Kanton
23.10.2019
27.10.2019 06:29 Uhr

Wahl19: Jungparteien mit Selbstlob

Der Wahlkampf und das Feiern oder Trauern sind nun vorbei und die Zeit der Analyse beginnt. Linth24 dokumentiert, was die Parteien sagen,

Die Jungparteien geben sich selber gute Noten.

In den letzten Stunden meldeten sich

  • Junge Grüne
  • Junge CVP
  • Jungfreisinnige

Zuvor erhielt Linth24 die Stellungnahmen von 

  • FDP
  • CVP
  • SVP
  • Grünliberale Linthgebiet

Keine Mitteilungen gibt es bisher von der Grünen Partei, der SP oder den anderen Wahlteilnehmern, wie EVP, BDP etc.

Medienmitteilung Jungfreisinnige St.Gallen

Massgeblicher Beitrag für Wahlsieg des Freisinns

Die Jungfreisinnigen St. Gallen (JFSG) erzielen mit 0.8% ein passables Wahlergebnis. Die FDP St.Gallen steigert sich um 0.7% im Vergleich zu 2015. Wir gratulieren herzlich Marcel Dobler zur Wiederwahl und Susanne Vincenz-Stauffacher zur Wahl in den Nationalrat. Noah Menzi, Präsident JFSG, ist mit dem Gesamtresultat des Freisinns zufrieden: „Unsere Liste blieb leicht unter unseren Erwartungen. Trotzdem haben wir einen massgeblichen Beitrag für den Wahlsieg der FDP geleistet – darauf können wir stolz sein.“ Bevor der Kantonsratswahlkampf startet, werden die Jungfreisinnigen ein De-Briefing mit allen Kandidierenden machen. So sollen alle Learnings in die nächsten Wahlen einfliessen und zu einem noch besseren Resultat führen.

Es ist das beste Wahlergebnis des Freisinns aller Zeiten. Der Freisinn setzt ein starkes Zeichen. Dies hat er unter anderem der Listenverbindung mit dem Jungfreisinn zu verdanken. Die Jungfreisinnigen blieben mit 0.8% Wähleranteil knapp unter den Erwartungen. Das beste Resultat erzielte Jannik Schweizer mit 1‘779 Stimmen, welcher seinen Sitz im Stadtparlament Wil verteidigen wird. Danach folgt knapp dahinter Noah Menzi, Präsident der Jungpartei, mit 1‘734 Stimmen. Dicht gefolgt von Nirosh Manoranjithan, Gemeinderat in Vilters-Wangs (1‘696). Ebenfalls hat das Frauenduo Jehan Makuwel mit 1‘115 und Prisca Fol mit 815 ein starkes Wahlresultat für eine Erstkandidatur erzielt. Hiermit möchten wir uns bei der Bevölkerung des Kantons St.Gallen herzlich für so viele Stimmen bedanken.

Kurzer Rückblick auf den Wahlkampf
Die JFSG waren während dem Nationalratswahlkampf sehr aktiv und präsent im gesamten Kanton: Wahlkampftour mit Elektrofahrzeug, diverse Podien mit Disuss-it, Easyvote und anderen Organisationen, klassische Werbung sowie Social Media und vieles mehr.

Nicht zuletzt hat die Zusammenarbeit mit der FDP sehr gut geklappt, die Jungen haben Kandidierende der Mutterpartei wie Marcel Dobler gepusht und ebenfalls zusammen Aktionstage sowie die Wildplakatierung durchgeführt.

Kantonsratswahlen als nächster Meilenstein
Im Kantonsratswahlkampf werden die Regionen der JFSG auf die Probe gestellt. Es liegt also nun bei den Regionalparteien sich angemessen vorzubereiten. Die heisse Phase startet dann auf Anfang Jahr 2020. Die Jungfreisinnigen schauen sehr optimistisch in den Kantonsratswahlkampf, da fast alle NR-Kandidierende wieder antreten werden und das Gesamtresultat das Feuer des Freisinns entfacht hat.

Wahlkampf bedeutet stets viel Zeitaufwand und eine grosse Mehrbelastung für die Kandidierenden sowie Unterstützer.

Wir danken allen Personen, welche uns während dem NR-Wahlkampf unterstützt haben.

Mehr Mut und mehr Jungfreisinn in Bundesbern!

Medienmitteilung der Jungen CVP

JCVP St.Gallen mit glanzvollem Ergebnis stärkste Jungpartei!

Die National- und Ständeratswahlen sind vorbei. Die Junge CVP legt sta k zu und behauptet sich mit Abstand als stärkste Jungpartei.

Zusammengerechnet erzielen die beiden Nationalratslisten der Jungen CVP Süd-Ost und der Jungen CVP Nord-West 38'064 Stimmen. Die Junge CVP vereint somit 2,4 % aller Wählerstimmen auf sich.

Die JCVP Kanton St.Gallen erreicht damit eine bislang noch nie dagewesene Stimmenanzahl und verbessert sich gegenüber ihrem Ergebnis im Jahr 2015 um mehr als 11'000 Stimmen und fast 1 %.

Die Junge CVP ist im Kanton St.Gallen zu vierten Mal in Folge stärkste Jungpartei. Einen Achtungserfolg konnte mit 6'415 Stimmen auch Sandro Morelli, der ehemalige Präsident der Jungen
CVP, als Vertreter der Jungpartei auf der Hauptliste der CVP Süd Ost für sich verbuchen.

Überwältigender Erfolg

JCVP Wahlkampfleiter Sandro Lendi zeigt sich ausgesprochen erfreut über diesen «überwältigenden Erfolg». Man habe sich zum Ziel gesetzt, 35'000 Stimmen zu gewinnen, dass man dieses Wahlziel nun sogar übertroffen habe, sei «grossartig». Man habe einen fulminanten Wahlkampf geführt, sei auf der Strasse präsent gewesen und die Kandidierenden hätten einen enormen Einsatz geleistet. «Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön».

Schwung für die Kantonsratswahlen

Mit dem gestrigen Wahlausgang hat sich die Junge CVP Kanton St.Gallen eine solide Basis für die Kantonsratswahlen im März 2020 geschaffen. «Die Jungpartei möchte bis zu zwei Junge CVPlerinnen und Junge CVPler in den Kantonsrat bringen», wie Parteipräsident Luca Frei sagt.

Der Wahltag habe gezeigt, dass die JCVP-Kandidierenden gerade in ihren Heimatregionen sehr starke Ergebnisse zu erzielen vermochten. Darauf lasse sich im März 2020 aufbauen. Vorab gelte es aber für die Junge CVP den Wahlkampf von Beni Würth zu unterstützen. Das St.Gallervolk habe klar zum Ausdruck gebracht, dass es sich mit Beni Würth eine starke Stimme in Bern wünsche.

Eine Kandidatin der Jungen GLP demontiert ihr Wahlplakat. Foto: Tobias Uebelhart.

Medienmittelung der Jungen Grünliberalen

Junge Grünliberale entscheidend für Wahlerfolg

Die Jungen Grünliberalen St.Gallen sind hocherfreut über die Wahl von Klimatologe Thomas Brunner. Für die Zukunft zeigt man sich selbstbewusst: Denn zum Wahlerfolg hat die Jungpartei entscheidend beigetragen. Im Vergleich zu den anderen Jungparteien im Kanton hat die jglp am meisten zum Sitzgewinn ihrer Mutterpartei beigetragen. Mit 17.5% entfiel fast jede fünfte Stimme auf die Jungliste. Keine andere Jungpartei war so entscheidend wie die jglp. Zum Vergleich: Sie liegt knapp vor den Jungen Grünen (16.5%) und deutlich vor der Jungen CVP, die mit zwei Listen antrat (12.7%). Der Einfluss der Jungfreisinnigen (5.5%) und der Juso (5.1%) auf den Sitzgewinn ihrer Mutterparteien war bescheiden. Die Junge SVP hat sich nicht zur Wahl gestellt.

Neu drittstärkste Jungpartei

Die jglp übertrifft das nationale Wahlziel von 1% Wähleranteil und erreicht 1.3%. Ihr zweites Wahlziel, zweitstärkste Jungpartei zu werden, verpasst sie knapp. Im Vergleich zu den Wahlen von vor vier Jahren überholt sie allerdings die Juso und die Jungfreisinnigen und wird damit drittstärkste Jungpartei im Kanton. Die Nachwahlbefragung von SRF zeigte, dass die Grünliberalen bei jungen Wählenden nach der SVP und den Grünen am besten ankommen. Fabian Giuliani, Präsident der jglp, meint dazu: «Wir scheinen mit unseren Lösungsansätzen den politischen Nerv der Jugend zu treffen. Gerade im Bereich des Klimaschutzes wird klar, dass die ideologischen Rezepte der klassenkämpferischen Jusos und der marktgläubigen Jungfreisinnigen keinen Anklang finden.»

Die besten persönlichen Wahlresultate erreichten Yves Betschart (Bernhardzell) mit 2'362 Stimmen und Partick Notter (Gossau) mit 2'348 Stimmen.

Die Jungen Grünliberalen bedanken sich bei den Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen.

Regionale Hochburg im Linthgebiet

Ihre Hochburg haben die Jungen Grünliberalen im Süden des Kantons. In Rapperswil-Jona erreichen sie einen Wähleranteil von 2.8% erreichen. «Unsere Kandidierenden aus dem Linthgebiet Tobias Uebelhart, Andreas Bisig und Sereina Kamm konnten stark mobilisieren. Das stimmt mich optimistisch für die kommenden Kantonsratswahlen, bei denen wir einen jglp-Sitz anstreben», freut sich Fabian Giuliani.

 

Susanne Vincenz-Stauffacher nach erfolgreicher Wahl im Pfalzkeller. Foto: Luca Lehmann

Medien-Mitteilung der FDP Frauen

Erfolg der FDP dank Frauenliste

Die FDP Frauen St.Gallen gratulieren Susanne Vincenz-Stauffacher zur Wahl in den Nationalrat

Unter dem Motto «Kompetenz wählen. Frauen wählen» haben die FDP Frauen St.Gallen die erste bürgerliche Frauenliste im Kanton St.Gallen lanciert. Diese erwies sich nun als Schlüssel zum Erhalt des 2. Nationalratssitzes. Die Wahlresultate belegen eindrücklich, dass die Frauenliste ihr Hauptziel erfüllt hat: nämlich dazu beizutragen, dass eine Frau den vakanten Nationalratssitz von Walter Müller gewinnt.Die FDP Frauen St.Gallen gratulieren Susanne Vincenz-Stauffacher und danken ihrer neu gewählten Nationalrätin für ihr langjähriges Engagement in Gleichstellungsanliegen. Die FDP Frauen sind stolz, dass sie dank ihrer FDP-Frauenliste einen massgeblichen Beitrag zum Nationalratssitz von Susanne Vincenz-Stauffacher leisten konnten. Mit 23‘144 Stimmen hat die Frauenliste die Erwartungen deutlich übertroffen und mitbewirkt, dass die FDP Kanton St.Gallen ihren Wähleranteil – entgegen dem nationalen Trend – um 0.7 Prozentpunkte auf 15.0% ausbauen konnte.

So erzielte die Frauenliste 23‘144 Stimmen, was einen Stimmenanteil von 1.5% bedeutet. Dank diesem Beitrag konnte die FDP.Die Liberalen St.Gallen ihren Wähleranteil entgegen dem nationalen Trend auf 15.0 % ausbauen (+ 0.7 Prozentpunkte) und somit das zweite Nationalratsmandat sichern.

Das beste Listenresultat erreichte Isabel Schorer mit 3‘493 Stimmen, gefolgt von Elisabeth Brunner-Müller mit 2‘803 Stimmen und Brigitte Pool-Vollmer mit 2‘621 Stimmen. Aber auch die weiteren Kandidatinnen erzielten hervorragende Ergebnisse, auf die sie mit Stolz blicken dürfen.

Der Wahlstab setzte sich aus folgenden sechs Personen zusammen: Fabienne Bünzli (Leitung), Elisabeth Zwicky Mosimann, Jennifer Deuel, Dr. Barbara Frei-Grimm, Karin Fagetti und Christoph Graf.

Engagement für die Gleichstellung von Frau und Mann honoriert
Die FDP Frauen gratulieren Susanne Vincenz-Stauffacher ganz herzlich zu ihrem Nationalratsmandat und freuen sich über ihren verdienten Erfolg. Durch ihr politisches und ehrenamtliches Engagement hat sich Vincenz-Stauffacher seit Jahren für die Gleichstellung von Frau und Mann eingesetzt. Die FDP Frauen sind stolz, dass dieses Engagement vom Stimmvolk honoriert wurde. Auch den drei weiteren Frauen, die auf der Hauptliste kandidiert haben, nämlich Karin Weigelt, Dr. Brigitte Bailer und Ingrid Markart ein grosses Dankeschön für ihren tollen Einsatz und Glückwünsche zu den erreichten Resultaten.

Herzliche Gratulationen gehen auch an alle Frauen auf den Listen der Umweltfreisinnigen und der Jungfreisinnigen. Vielen Dank für euer Engagement, Caroline Büchel-Wäger (UFS), Kathrin Gabathuler (UFS) und Jehan Mukawel (JFSG)!

Schwung in die kantonalen und kommunalen Wahlen mitnehmen
Das hervorragende Resultat der FDP-Frauenliste verdeutlicht, wie viele fähige und kompetente Frauen im Freisinn aktiv sind. Wir sind überzeugt, dass die FDP Frauen durch ihre 12 top Kandidatinnen ein Zeichen zugunsten von mehr Frauen in der Politik gesetzt haben. Den Schwung aus den Nationalratswahlen wollen die FDP Frauen dementsprechend auch in die folgenden kantonalen und kommunalen Wahlen mitnehmen.

Nationalrat Marcel Dobler (links) mit Ehefrau Simone Dobler-Wäger und Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher mit Ehemann Reto Vincenz.

Medienmitteilung der FDP

FDP verteidigt Sitze und baut Wähleranteil weiter aus

St.Galler Freisinn bricht nationalen Trend und gewinnt

Mit einer Steigerung des Wähleranteils auf 15 % legt die FDP des Kantons St.Gallen bei den Nationalratswahlen ein zweites Mal in Folge zu. Damit ist die FDP die einzige Partei, die seit 2015 bei allen Wahlen Wähleranteile gewonnen hat. Damit bricht die FDP den nationalen Trend und geht als Gewinnerin aus den Nationalratswahlen hervor. Die 238'749 Stimmen resultierten beinahe in einem zweiten Vollmandat für die FDP – lediglich 6'211 Stimmen haben dafür gefehlt. Mit Nationalrat Marcel Dobler und der neugewählten Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher schickt die kantonale FDP ein starkes Duo nach Bern.

Die FDP des Kantons St.Gallen hat bei den Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019 mit 238'749 Stimmen ihren Wähleranteil von 14.3 auf 15.0% Prozentpunkte weiter ausgebaut. Damit ist die FDP die einzige St.Galler Partei, deren Wähleranteil seit 2011 kontinuierlich gestiegen ist. Entgegen der ungenauen Analysen zahlreicher Medienhäuser hat die FDP ihr zweites Mandat beinahe zum Vollmandat ausgebaut – lediglich 6'211 Stimmen haben dafür gefehlt. Dies im Gegensatz zu anderen Parteien, die trotz massiver Verluste aufgrund von Proporzglück und Listenverbindungen mehr Mandate erreicht haben, als ihnen rechnerisch zustünden. Der Zugewinn der FDP, die mit nur einem Bisherigen antrat, ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass die FDP Schweiz leicht an Wähleranteil einbüsste und eine grüne Welle schweizweit zu einem teuren Linksrutsch führte, umso beachtlicher.

Richtige Strategie und Dobler als Zugpferd
Die Parteispitze der FDP zeigt sich überzeugt, dass ein breites Massnahmenpaket und eine überzeugende Strategie ermöglichten, die Wahlen im Kanton St.Gallen zu gewinnen. «Wir haben schon vor Greta und dem Frauenstreik auf ein breites Portfolio von 42 Kandidierenden auf vier Listen gesetzt. Gerade die seit 25 Jahren aktiven Umweltfreisinnigen sowie die FDP Frauen haben einen massgeblichen Beitrag zum sehr guten Resultat der FDP beigetragen», erklärt Wahlkampfleiter und Vizepräsident Sven Bradke die Strategie der FDP. Wichtig war es auch, mit Ständeratskandidat Marcel Dobler ein echtes Zugpferd auf der Liste zu haben. «Marcel Dobler hat enorm viel Zeit in den Wahlkampf investiert und das Team mitgezogen. Ohne sein immenses Engagement hätten wir nicht so gut abgeschnitten», erklärt Kantonalpräsident und Kantonsrat Raphael Frei.

Das TeamFDP gewinnt
Die FDP hat sich durch die Umfragen und die insgesamt bedenklich tendenziöse Berichterstattung nicht beirren lassen. «Wir haben vor allem in den letzten Wochen nochmals sehr stark mobilisiert. Selbstverständlich haben wir auch ‹Alarmmeldungen› an unsere Mitglieder verfasst. Ganz offensichtlich hat das gewirkt und die FDP ist zusammengestanden!» so Geschäftsführer Christoph Graf. Wichtigster Erfolgsfaktor war aber das enorm engagierte Team von 42 Kandidierenden auf vier Listen. «Wir boten der Bevölkerung eine starke Stammliste und sehr diversifizierte Partnerlisten an. Dadurch wurde eine breite Wählerschicht angesprochen», erklärt Vizepräsident und Wahlkampfleiter Sven Bradke.

Konsequente Aufbauarbeit

Alle sprechen davon, die FDP tut es: Konsequent Frauen für politische Ämter aufbauen. So hat sich die FDP im vergangenen Dezember entschieden, Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher ins Rennen um den Ständeratssitz der heutigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter zu schicken. Vincenz-Stauffacher, schon vorher engagiertes und bekanntes Parteimitglied und gewählte Kantonsrätin, konnte so ihre Bekanntheit massgeblich ausbauen – ihr enormes Engagement der letzten Monate und Jahrzehnte für den Freisinn und die St.Galler Bevölkerung wurde mit der gestrigen, glanzvollen Wahl belohnt. Aber auch Newcomerin Karin Weigelt hat mit einem sehr engagierten, innovativen und intensiven Wahlkampf überzeugt. Ihr Engagement für die FDP wurde mit dem ersten Ersatzplatz belohnt. «Wir danken Karin Weigelt herzlich für Ihre Power in den vergangenen Monaten. Sie hat einen sehr grossen Beitrag zum Erfolg der FDP geleistet. Wir rechnen fest mit ihr in den kommenden Jahren – sowohl auf kantonaler, als auch auf nationaler Ebene» so Kantonalpräsident und Kantonsrat Raphael Frei. Ebenfalls beachtliche Resultate erzielten Kantonsrat Stefan Britschgi sowie FDP-Fraktionspräsident und Kantonsrat Beat Tinner.

Vertreterin des privaten Sektors
Die neu gewählte Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher weist einen beeindruckenden beruflichen und privaten Leistungsausweis vor: Nach einem Jus-Studium an der Universität St.Gallen und der Erlangung des Anwaltspatents des Kantons St.Gallen machte sich Vincenz-Stauffacher selbständig und führt seit 1993 als Rechtsanwältin und öffentliche Notarin in St.Gallen eine eigene Kanzlei. Als Unternehmerin und Vertreterin des privaten Sektors kennt sie die Herausforderungen der Wirtschaft. Seit 2013 amtet sie zudem als Ombudsfrau Alter und Behinderung der Kantone St.Gallen und beider Appenzell. Seit 2016 präsidiert sie auch die Stiftung Opferhilfe SG – AR – AI.

Engagiertes Parteimitglied
Susanne Vincenz-Stauffacher hat sich bereits in verschiedenen Funktionen für den St.Galler Freisinn engagiert. So war sie von 1997 bis 2005 Mitglied der kantonalen Parteileitung, ab 2000 als Vizepräsidentin der Kantonalpartei – notabene der damaligen Kantonalpräsidentin Karin Keller-Sutter. Parallel dazu engagierte sie sich auch in ihrer Ortspartei und war erste Präsidentin der fusionierten FDP-Ortspartei Gaiserwald. Im Februar 2016 erreichte sie bei den kantonalen Wahlen im Wahlkreis St.Gallen den ersten Ersatzplatz und wurde nach dem Rücktritt des ehemaligen Fraktionschefs Reinhard Rüesch am 17. September 2018 als Kantonsrätin vereidigt. Die FDP schickte sie am 20. Dezember 2019 ins Rennen um den freiwerdenden Ständeratssitz der heutigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Aus dem Stand erzielte sie ein sehr gutes Resultat. Vincenz-Stauffacher war immer auch ehrenamtlich tätig: Von 1994 bis 1998 war sie Präsidentin des Sonderschulheims Langhalde Abtwil, danach bis 2004 Präsidentin des Spitexvereins Gaiserwald, bevor sie 2005 das Präsidium der Frauenzentrale des Kantons St.Gallen übernahm und bis 2014 innehatte. Seit 2015 ist sie Vizepräsidentin des Vereins Hölzli, der junge Menschen in anspruchsvollen Lebensumständen bei der sozialen, schulischen und beruflichen Wiedereingliederung unterstützt. Neben Beruf, Politik und Ehrenämtern ist Susanne Vincenz-Stauffacher auch Mutter zweier erwachsener Töchter und lebt mit ihrem Mann in Abtwil.

Schwung in die kantonalen Wahlen mitnehmen
Die FDP will den Schwung aus dem Erfolg bei den Nationalratswahlen in die bereits anstehen Kantons- und Regierungsratswahlen mitnehmen. «Kantonal sind wir bereits heute zweitstärkste Partei. Das werden wir bleiben und weiterhin mit zwei Personen mitregieren», gibt sich Kantonalpräsident Raphael Frei kämpferisch. Die Parteileitung dankt allen Kandidierenden, dem ganzen Wahlkampfteam unter Führung von Wahlkampfleiter Sven Bradke, den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle unter Leitung von Geschäftsführer Christoph Graf sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern und insbesondere den Wählerinnen und Wählern für das grosse Vertrauen, das die FDP am gestrigen 20. Oktober erhielt.

Nationalrat Thomas Ammann (CVP) mit seiner Frau Gabi im Pfalzkeller, kurz bevor er erfährt, dass es dieses Mal nicht gereicht hat. Foto: Ralph Dietsche

Medienmitteilung der CVP

Bitterer Tag trotz CVP-Wahlerfolg

Die CVP Kanton St.Gallen freut sich über das sehr gute Ergebnis, das Beni Würth bei den Ständeratswahlen erzielte. Um Haaresbreite verfehlte er das absolute Mehr. Damit hat er eine ausgezeichnete Ausgangslage für den zweiten Wahlgang. Bitter enttäuscht ist die CVP hingegen über den Ausgang der Nationalratswahlen: Obwohl sie insgesamt mehr Stimmen als vor vier Jahren erzielt, verlor sie ein Nationalratsmandat. Die beiden Bisherigen Markus Ritter und Nicolo Paganini wurden klar wiedergewählt.

Als Bestplatzierter aller sieben für den Ständerat Kandidierenden hat Beni Würth einen klaren Vertrauensbeweis des St.Galler Stimmvolkes erhalten. Dieses eindrückliche Ergebnis gibt zugleich der Aufbruchstimmung innerhalb der CVP Kanton St.Gallen weiteren Schub.

Die Partei verzeichnete auch bei den Nationalratswahlen einen Zuwachs von stolzen 2,2 Wählerprozenten. Vor allem auf dem Land konnte sie massiv zulegen. Umso überraschender war es, dass sie schlussendlich doch ihren dritten Sitz verlor. Thomas Ammann aus Rüthi, der in Bern hervorragende Arbeit geleistet hat, ist bei der St.Galler Vertretung in Bern nicht mehr dabei. Diese Situation ist entstanden, weil die CVP bei der Verteilung der Restmandate alles andere als Glück hatte.

Parteipräsident Patrick Dürr blickt trotzdem sehr positiv auf die nächsten Wahlgänge: «Die CVP ist die einzige der vier grossen Parteien, die an Wählerstimmen am meisten zulegen konnte. Das stimmt zuversichtlich. Die Wählerinnen und Wähler haben honoriert, dass für die CVP hervorragende Persönlichkeiten kandidieren und die Partei die richtigen Themen setzt.» Sehr erfreut ist die CVP ebenfalls über die Junge CVP, die mit über 38'000 Stimmen ein hervorragendes Ergebnis erzielte und weiterhin klar stärkste Jungpartei ist.

Freiwillige Helfer räumen SVP Plakate ab. Foto: Esther Friedli

Medien-Mitteilung der SVP

SVP bleibt die mit Abstand stärkste Partei in St.Gallen

Nationalratswahlen
Die SVP des Kantons St.Gallen dankt allen St.Gallerinnen und St.Gallern für die 31.3% Wählerprozente. Wie prognostiziert wurde, konnte die SVP des Kantons St.Gallen zwar mit Abstand die stärkste Partei bleiben, hat aber mit vier Nationalratssitzen einen Sitz weniger als vor vier Jahren.

Die Bürgerinnen und Bürger setzen trotz massiv lancierten grünen Themen auf allen Medienkanälen auf Kontinuität und haben die bisherigen Nationalräte Lukas Reimann, Mike Egger und Roland Rino Büchel mit komfortablen Resultaten wiedergewählt. Neu gewählt wurde die St.Galler Parteisekretärin der SVP Esther Friedli.

Mit diesen gewählten Kandidaten und der
Kandidatin stellt die SVP des Kantons St.Gallen starke Vertreter, die sich für die Anliegen und zum Wohle der St.Gallerinnen und St.Galler einsetzen. Dazu gehört, dass sie sich entschieden gegen die bevorstehenden Anfeindungen der Schweiz zur Wehr setzen und sich für die Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit des Landes einsetzen. Auch kämpfen die Vertreter der SVP gegen die Abzockerei der Bürgerinnen und Bürger durch Benzin- und Heizölpreiserhöhungen, für die Begrenzung der Zuwanderung und die Bekämpfung des Asyl- und Sozialhilfemissbrauchs.

Mit Thomas Müller und Barbara Keller-Inhelder müssen zum grossen Bedauern der St.Galler SVP zwei bisherige Nationalräte auf ihr Amt verzichten. Wir danken ihnen jedoch für ihr ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Schweiz und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Ständeratswahlen
Die SVP des Kantons St.Gallen ist über das ausgezeichnete Resultat von Roland Rino Büchel im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen erfreut. Die SVP erwartet nun von der FDP, dass sie ihren Kandidaten zurückzieht und im Sinne eins bürgerlichen Tickets die Kandidatur der SVP unterstützt. Die SVP des Kantons St.Gallen wird in den nächsten Tagen mit den anderen Parteien Gespräche führen und über die Kandidatur für den 2. Wahlgang in den nächsten Tagen entscheiden.

Die Parteileitung dankt allen engagierten Mitgliedern, Wahlhelfern und 48 Kandidatinnen und Kandidaten. Nur dank dem grossen Einsatz von allen konnte das gute Resultat erreicht werden. Einen grossen Dank geht auch an den kantonalen Wahlstab unter der Leitung von alt Nationalrat Toni Brunner.

Toni Brunner gibt sein Amt als Wahlkampfleiter mit heutigem Datum ab. Die Parteileitung beschliesst über seine Nachfolge in den nächsten Tagen.

Helfer der GLP versorgen die Wahlplakate im «GLP-Logistik-Zentrum» in Wagen. Foto: Tobias Uebelhart.

Medienmitteilung der Grünliberalen Linthgebiet

GLP Linth knackt die 8%-Marke in See-Gaster

Die GLP Linth ist hocherfreut über den Sitzgewinn der GLP im Kanton St. Gallen. Zum guten Resultat konnten sie auch in See-Gaster mit ihren Kandidierenden Sereina Kamm (21, Benken), Andreas Bisig (25, Rapperswil-Jona) und Tobias Uebelhart (31, Rapperswil-Jona) beitragen. So knackt die GLP Linth in See-Gaster die 8%-Marke und kommt in Rapperswil-Jona sogar erstmals auf über 10%. «Das Resultat zeigt, dass die kontinuierlich solide Arbeit der letzten Jahre Früchte trägt», freut sich Andreas Bisig, Präsident der GLP Linth.

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