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Eishockey
20.10.2019

SCRJ im Cup weiter

Foto: Tom Oswald
Mit einem 4:2 Sieg haben sich die Lakers gegen Fribourg für das Viertelfinal des Schweizer Cups qualifiziert.

Im Cup-Achtelfinal gewinnen die SCRJ Lakers gegen Fribourg-Gottéron verdient mit 4:2. Trotz spielerischer Überlegenheit und Chancenplus mussten die Rapperswiler allerdings bis zum Schluss zittern. Die Tore erzielten zweimal Nico Dünner, Sandro Forrer und Kevin Clark.

Im Startdrittel begann der SCRJ stark. Zuerst verhinderte Waeber im Tor von Fribourg mit einigen starken Paraden den Führungstreffer der Lakers, in der 11. Minute musste er sich dann aber geschlagen geben. Andrew Rowe und Casey Wellman spielten Dünner frei, der vor dem Tor den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor ablenkte. Mit einem Lächeln erklärte Dünner nach dem Spiel: «Im Sommer habe ich beim Fussballspielen Absatztricks geübt.» Die Rapperswiler überzeugten weiterhin und Forrer erzielte mit einem sehenswerten Weitschuss das 2:0.

Auch im Mitteldrittel begann der SCRJ spielbestimmend und hatte den harmlosen Gegner im Griff. Die Zweitoreführung war vielleicht etwas trügerisch und aus heiterem Himmel gelang Fribourg der Anschlusstreffer durch Mottet. Der Treffer gab allerdings nicht den Gästen Auftrieb, sondern die Rapperswiler spielten anschliessend wieder konzentrierter und offensiver. Doch wie bereits zuvor scheiterten sie entweder am Torhüter oder es fehlte die nötige Präzision im Abschluss.

Zu Beginn des letzten Drittels wiederholten sich die Ereignisse, erneut war der SCRJ spielbestimmend, aber den nächsten Treffer erzielte Mottet für Fribourg. Für einen kurzen Moment drohte die Partie zu drehen, doch dann kassierten die Gäste innert kurzer Zeit zwei Strafen. In doppelter Überzahl gelang Clark der erneute Führungstreffer für Rapperswil. Danach folgte eine spannende Schlussphase, in welcher Fribourg erstmals im heutigen Spiel richtig Druck machte und auch zahlreiche Chancen herausspielen konnte. Doch Melvin Nyffeler war gewohnt souverän und das ganze Rapperswiler Team verteidigte leidenschaftlich. 72 Sekunden vor Schluss entschied Dünner mit seinem Treffer ins verlassene Tor die Partie.

Der zweifache Torschütze Dünner zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung: «Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und am Schluss eine gute Reaktion gezeigt.» Er zeigte sich allerdings auch kritisch und erwähnte, dass man das Spiel früher hätte entscheiden können, um das Zittern im letzten Drittel zu verhindern. Zu seiner eigenen Leistung erklärte er, es sei immer schön als Stürmer Tore zu schiessen, allerdings seien es diesmal etwas glückliche Tore gewesen. Auf die Bedeutung des Cups angesprochen, erklärte Dünner: «Die Fans sind immer sehr laut an den Cupspielen und wir möchten ihren gerne etwas zurück geben.» Das hat einmal mehr gut geklappt und somit kann man sich als Rapperswiler Fan bereits auf die Auslosung und die Viertelfinals freuen. Einen Lieblingsgegner hat Dünner jedoch nicht: «Wir nehmen den Gegner, der kommt. Wir können gegen jeden Gegner bestehen. Zuerst konzentrieren wir uns sowieso auf die Meisterschaft.» Dort geht es bereits am Dienstag wieder weiter, wenn der EHC Biel zu Gast in Rapperswil ist.

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