Eishockey
16.10.2019
16.10.2019 08:28 Uhr

SCRJ: Deftige Kritik an Schiris

Linienrichter Marc-Henri Progin macht Notizen im Spiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano. Foto: Tom Oswald.
Die Niederlage der Lakers gegen Lugano hat zu heftigen Reaktionen auf Facebook geführt. Die Kritik zielt auf die Schiedsrichter aus Österreich.

Den 1:1 Ausgleich erzielte Lugano in Überzahlt. Vorausgegangen war der Verweis auf die Strafbank eines Lakers. Vor dem 2:1 Siegestreffer in der Verlängerung gab es ein nicht geahndetes Foul eines Luganesi. Diese beiden entscheidenden Szenen führen zu heftigen Reaktionen auf den Facebook-Plattformen des SCRJ und «Du bisch vo Rappi, wenn ...».

«Alleine in der Verlängerung hätte man drei Strafen pfeifen können», schreibt Walter Ebnöther. Und auch Sven Hofstetter regt sich über «öbbe 3 Strafen» auf, die der Schiedsrichter nicht gesehen hat.

«Österreichische Pfeifen»

Martin Rickenbacher doppelt in Sachen «Österreichische Pfeifen» nach: «Es gibt genug Schweizer Pfeifen, warum holen die noch mehr?». Hermann Schwendeler: «Das schlimmste was ich bis an Schirileistung gesehen hab, denen müsste man die Lizenz nehmen». Mattia Canonica empfiehlt: «Schiedsrichten MULLER, NIKOLIC, PROGIN und HUGUET, bitte kommen Sie nicht mehr in Rapperswil zu pfiffen!!!!!»

Ähnlich sieht es Jonas Zollinger: «Schlechteste Schirileistung ever.... hab in 25 Jahren Hockey noch nie sowas gesehen.» Patrik Munart ergänzt: «Peinlich und unprofessionell». Patric Schnetzter empfiehlt «Rekurs ilege» und erhält dafür Zuspruch.

Ein andere Idee hat Evelyne Spörri: «S‘nächschti mal es 1000 Nötli ad Zebras dänn chunts guet».

«Liga Mafia»

Andre Züger: «Liga Mafia extrem», Claudio Maurmo: «100% korrupter Schiri» und Armin Birrer: «sagt mal ihr Mafiosi was habt ihr gegen Rapperswil he es ist an der Zeit das wir auch wieder einmal fairen Sport sehen können.»

Ähnlich tönt es bei Rickenbacher: Er sei «immer noch der Meinung, dass der Sport im Vordergrund stehen sollte, nicht die Millionenclubs mit dem schwachen Eishockeyverband Mafia ähnliche Spiele entscheiden können!»

Nur Sandra Elsener Schaflützel verteilt Ihre Kritik gleichmässig:
«1. Lakers hätten ihre Chancen nutzen sollen, 2. Lugano hat sich Divenhaft verhalten, 3. Schirileistung misserabel».

Demgegenüber schaut Franciscon Dos Santos bereits vorwärts: «Mit Stolz s’Rappi Libli aalege und is Stadion d Mannschaft zum Sieg schreie.»

Die nächste Gelegenheit dafür gibt es in Zug:

Mario Aldrovandi, Linth24
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