Kanton
02.04.2019

PROFIDIEB AUS MONTENEGRO WIRD ANGEKLAGT

Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Einbruchermittlungen gegen einen 43-jährigen Montenegriner abgeschlossen. Ihm werden insgesamt 150 Vermögenstatbestände angelastet.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wird Anklage wegen gewerbsmässigem Einbruchdiebstahl sowie Widerhandlung gegen das Ausländergesetz erheben.

Der 43-jährige Mann konnte am 3. Dezember 2018 durch die Kantonspolizei St.Gallen nach einem Einbruchdiebstahl angehalten und festgenommen werden. Gesamthaft kam es in den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Neuenburg und Appenzell-Ausserrhoden im Zeitraum von Ende September 2014 bis zu seiner Festnahme am 03.12.2018 zu 150 Einbruch-/Einschleichdiebstählen beziehungsweise zu deren Versuchen.

Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelte insgesamt 98 Tatbestände, welche dem Beschuldigten im Kanton St.Gallen, Grossraum Wil, angelastet werden. In enger Zusammenarbeit ermittelte die Kantonspolizei Thurgau 35 Fälle, welche vorwiegend im Hinter- und Mittelthurgau begangen wurden. Die Tatbegehungen erfolgten vorzugsweise in Ein- und Mehrfamilienhäusern zur Dämmerungszeit im Winter.

Beim Deliktsgut handelte es sich vor allem um Bargeld und Schmuck. Der gesamte Deliktsbetrag in allen betroffenen Kantonen beträgt über 380'000 Franken. Dabei verursachte der 43-Jährige Sachschaden in der Höhe von über 150'000 Franken. Der Beschuldigte will das Geld unter anderem für seinen Lebensunterhalt und zur Begleichung seiner Spielschulden verwendet haben.

(OriginalMitteilung, Autor. Kapo St.Gallen)