Kultur
04.08.2019
06.08.2019 01:18 Uhr

Benken: Miriam rührte die Zuschauer

Miriam erhält von ihrem Freund ein Medaillon, das sie auf eine Reise durch Zeit, Geschichte und Gefühle schicken wird.
Am Freitag fand die Premiere des Freilichtspiels «Miriam und das geheimnisvolle Medaillon» statt. Das begeisterte Publikum begleitete Miriam auf ihrer emotionalen Reise durch die Geschichte des Benkner Wallfahrtsorts Maria Bildstein.

500 Jahre nachdem Johann Heinrich Jud, Meisterknecht des Damenstifts Schänis, eine vom ihm verehrte Marienstatue auf den Oberen Buchberg bei Benken getragen hat, fand die Premiere des Freilichtspiels «Miriam und das geheimnisvolle Medaillon» statt.

Das Publikum war begeistert, als es Miriam, die sich während des Jubiläumsgottesdienstes schwanger, verlassen und unverhofft vor der Wallfahrtskappelle wiederfindet, begleiten durfte.

Die «Extra-Vibes», die Miriam verspürte, sind aufs Publikum übergesprungen und schickten es mitsamt der Protagonistin auf eine Reise durch vergangenen Zeiten. Auf dieser begegneten sie vielen Menschen und Situationen, die einen Bezug zum Wallfahrtsort Maria Bildstein haben und beide in ein Wechselbad der Gefühle tauchten.

Miriam begegnet auf ihrer Zeitreise dem Meisterknecht des Damenstifts Schänis, als dieser eine Marienstatue auf den Benker Büchel trägt.

Langanhaltender Applaus und stehende Ovationen des Premierenpublikums wurden von den rund 60 Darstellern, den beiden Regisseuren Monika Wild und Peter Locher, dem Komponisten Dany Nussbaumer und dem Autoren Paul Steinmann nach monatelanger, intensiver Vorbereitungszeit dankend entgegengenommen.

Das Freilichtspiel wird bis am 6. September insgesamt 16 Mal aufgeführt.

Michel Bossart, Benken