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Freizeit
23.07.2020
22.07.2020 20:29 Uhr

Diese 5 Berge muss man besteigen

Bild: Collage Lars Morger
Aufgrund von Corona sind in diesem Jahr Ferien zu Hause angesagt. Linth24 zeigt, welche 5 nahegelegenen Wandertouren sich besonders lohnen.

1. Bockmattli (1931 m ü. M.)

Bild: Hans-Ruedi Rüegsegger

Das Bockmattli ist ein beliebtes Wander- und Klettergebiet. Vom Wägitalersee folgt man dem Weg von Innerthal zur Schwarzenegghöhe und von dort zur Bockmattlihütte (1501 m). Weiter geht es in total drei Stunden durch die Gross Chälen und über die Bockmattliwiese zum Gipfel. Für Kletterer bieten die nordwestlichen Bockmattlitürme eine Vielzahl an schwierigen Kletterrouten in mehrheitlich gutem Kalkstein.

Die Aussicht vom Bockmattli ist atemberaubend. (Bild: Heidi Peruzzo) Bild: Heidi Peruzzo

Der Blick auf die andere Seite:

2. Gross und Chli Aubrig (1695 und 1642 m ü. M.)

Chli (l.) und Gross Aubrig aus der Ferne. (Bild: Urs Attinger) Bild: Urs Attinger

Der Gross Aubrig ragt wie ein Wächter über dem Wägital auf. Von der Sattelegg-Passhöhe ist der Gipfel in zweieinhalb Stunden in einer leichten Bergwanderung über die Alp Wildegg erreichbar. Alternativ gibt es den Weg über Alp Dorlaui oder vom Wägitalersee her über Alp Bärlaui. Den etwas niedrigeren Chli Aubrig erreicht man auf denselben Routen.

Vom Chli Aubrig bietet sich ein schönes Panorama. (Bild: Heidi Peruzzo) Bild: Heidi Peruzzo

3. Zindelspitz (2097 m ü. M.)

Der Zindelspitz ist eine Bergspitze zwischen dem Wägital und dem Oberseetal. Wenige Meter östlich des Gipfels verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Schwyz und Glarus. Der Gipfel ist vom Wägitalersee her auf einer eher leichten Gebirgswanderung (T3) in 3½ Stunden Aufstieg erreichbar.

Auch vom Zindelspitz kann man ein weitläufiges Panorama überblicken. (Bild: Heidi Peruzzo) Bild: Heidi Peruzzo

4. Fluebrig (1970 m ü. M. bis 2098 m ü. M.)

Im Hintergrund des Wägitalersees trohnen die Fluebrig-Gipfel. (Bild: Urs Attinger) Bild: Urs Attinger

Der Fluebrig ist ein dreigipfliger Berg zwischen dem Wägital und dem Sihltal. Der höchste Punkt trägt den Namen Diethelm. Die Alpen sind über den Sommer bewirtschaftet. Die Fluebrig-Gipfel erreicht man in gut 5 Stunden über eine Berg­wanderung der Schwierigkeiten T4 bis T6 vom Wägitalersee (Au) oder von Studen her.

Bild: Urs Attinger

Bonus: Grosser Mythen (1898 m ü. M.)

(Bild: zvg) Bild: zvg

Ein Serpentinenweg über 47 Kehren und einem Steinbänkli hinauf zum fantastischen Rundblick auf Glarner und Urner Alpen, zum Vierwaldstättersee und ins Unterland. Der Mythen ist zwar kein Ausserschwyzer, zählt aber dennoch zu den Klassikern, der jährlich von gut 40 000 Menschen bewandert wird. Von der Bergstation Holzegg dauert der Aufstieg auf den Grossen Mythen knapp 1½ Stunden. Übung im Bergwandern wird für die Wanderung empfohlen. Dafür wartet im Anschluss diese Aussicht:

(Bild: zvg) Bild: zvg

Alle Berge im Überblick

Lars Morger, Lint24/Höfe24