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Gommiswald
14.11.2022

Schöne Klänge mit modernen Kompositionen mit Jodelgesang

Die übervollen Parkplätze liessen erahnen, dass in Ernetschwil etwas los ist: Der Musikverein Ernetschwil (vorne) sorgte zusammen mit dem Jodelklub Gommiswald (hinten) für Stimmung.
Die übervollen Parkplätze liessen erahnen, dass in Ernetschwil etwas los ist: Der Musikverein Ernetschwil (vorne) sorgte zusammen mit dem Jodelklub Gommiswald (hinten) für Stimmung. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
In der Kirche in Ernetschwil fand am frühen Sonntagabend ein Konzertabend mit dem Musikverein Ernetschwil und dem Jodelklub Gommiswald statt.

Die Herausforderung an diesem einmaligen Abendkonzert bestand darin, dass die Musikanten und Jodler nicht nur abwechselnd musizierten und sangen, sondern vereint gemeinsam die Zuhörer erfreuten. Es sei eine spannende Erfahrung gewesen für Dirigentin Elisabeth Scherrer-Häfliger und Dirigent Christian Sturzenegger.

Ein ganz besonderer Konzertabend

Die prallvoll gefüllte Dorfkirche mit Musikfreunden kamen in den Genuss eines ganz besonderen Konzertabends. Der Musikverein als grosser Klangkörper eröffnete den Abend mit «Summon the Music». Der Jodelklub stellte sich mit «z’Berg» vor. Mit «A Taste of Irelan» nahm das Blasorchester die Zuhörer mit auf eine fantastische Reise. Der irische Dudelsack wurde ersetzt durch die Querflöte. In «Abigjuitz» von Emil Wallimann trafen sich Musik und Jodel zum gemeinsamen Spiel.

«A Brand New Day» war ein beschwingter, volumenvoller Vortrag mit einem Solopart für Trompete, gespielt von Roman Arnold. «Zeitlos», wie der Titel schon aussagt, war ein modernes, grossartiges Orchesterwerk, dass das Corps mit grossen Emotionen zum Ausdruck brachte. Es war eine Polka mit vielen Emotionen. Aber nicht einfach eine «Polka», denn sie wies eine ganz andere Harmonie aus, als eine typisch böhmische Polka.

  • Musikverein Ernetschwil. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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  • Jodelklub Gommiswald. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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Dass am Schluss eine Zugabe gewünscht wurde, lag fast auf der Hand. Beide Konzertgeber verabschiedeten sich mit bekannten Schweizermelodien. Die Spielgemeinschaft,  um einen gemeinsamen Konzertabend, war ein guter Entscheid, was Präsident Christoph Thalmann am Konzertende feststellte. Durch den musikalischen Vorabend führte sehr locker Daniela Zwissig. Dank und Anerkennung erhielten die beiden Formationen mit einer lang anhaltenden Ovation.

Werner Hofstetter, freier Mitarbeiter Linth24