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11.11.2022
21.11.2022 14:28 Uhr

Küchenplanung – mehr als ein Ort zum Kochen

...damit aus der Küche mehr wird als ein Ort zum Kochen.
...damit aus der Küche mehr wird als ein Ort zum Kochen. Bild: tonlonkhu/pixabay.com
Damit die Küche zugleich schön und funktional wird, bedarf es einer sorgfältigen Planung und einiger Vorüberlegungen. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Die Küche im Fokus

In der Küche spielt sich jede Menge Leben ab – vom gemütlichen Sonntagsfrühstück über den eilig verzehrten Snack vor dem nächsten Termin bis hin zum Kochabend mit Freunden. Die Küche ist einer der wichtigsten Orte in jedem Zuhause. Und ihre individuelle Gestaltung trägt viel dazu bei, dass sie zu einem echten Wohlfühlort wird, an dem alle Familienmitglieder, Freunde und Verwandte gerne Zeit verbringen. Der Trend hin zu einer offenen Küche mit integriertem Ess- und Wohnbereich hält sich sicher nicht zuletzt aus diesem Grund seit einigen Jahren. Denn mit einem offenen Konzept wird die Küche ihrem Status als Dreh- und Angelpunkt des Familienlebens auf beste Weise gerecht.

Trend offene Küche

In den meisten Neubauten wird eine offene Küche geplant. Die Nachfrage ist seit Jahren ungebrochen. Bei einer offenen Küche geht die Küche direkt in einen Ess- und Wohnbereich über. Dies ist auch eine gute Lösung bei knappem Wohnraum und hohen Preisen pro Quadratmeter. Denn eine offene Küche lässt jeden Grundriss hell und grosszügig wirken und bedingt eine flexible Planung. Zudem ist das offene Konzept kommunikativ und gesellig und meist auch ausgesprochen repräsentativ.

Der Nachteil der offenen Küche: Unordnung ist immer sichtbar. Wer also gerne einmal Töpfe, Pfannen und Co. bis in den nächsten Tag herumstehen lässt, wird ein geschlossenes Konzept vielleicht gemütlicher finden. Darüber hinaus dringen auch Geräusche und Gerüche aus der Küche stets in den Wohnbereich. Möchte ein Familienmitglied in Ruhe Fernsehen und ein anderes beim Kochen Radio hören, dann kann nicht einfach die Tür geschlossen werden. Diese Aspekte gilt es in jedem Fall bei der Küchenplanung zu bedenken, bevor man sich dem Trend anschliesst.

Tipp: In einer offenen Küche sollte nie an einer leistungsstarken Dunstabzugshaube gespart werden. Andernfalls sind die Essensgerüche noch lange auch im Wohnbereich bemerkbar.

Wer ein Familienleben liebt, bei dem alle immer mittendrin sind, wer gerne Gäste bewirtet und beim Kochen an Gesprächen teilnimmt, der wird den Trend der offenen Küche lieben und aus seiner Wohnküche den Mittelpunkt des Zusammenlebens machen.

Tipp: Wer nicht neu baut oder die Möglichkeit hat, für eine offene Küche Wände einzureissen, der kann mit einem Küchensofa oder anderen zusätzlichen Sitzmöglichkeiten aus der geschlossenen Küche eine Wohnküche zaubern.

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Raumtrenner für den Mittelweg

Wer mit dem Konzept der offenen Küche liebäugelt, sich aber zugleich fragt, ob er tagtäglich mit allen Nachteilen umgehen möchte, der kann mit Raumteilern mehr räumliche Strukturen schaffen und so einen individuellen Mittelweg zwischen offener und geschlossener Küche finden.

Von der Theke bis zur Falttür

Schon der Einsatz einer Theke oder Kochinsel trennt den Küchenbereich optisch vom Essbereich mit grossem Tisch und vom Wohnbereich. Mit dem Einsatz von Glasschiebetüren wirkt der Raum offen, doch werden Geräusche und Gerüche abgeschirmt. Zudem wirkt ein solcher Raumteiler aus Klarglas sehr elegant – muss dafür natürlich regelmässig gereinigt werden.

Bei einer Wohnküche können auch Ess- und Wohnbereich durch Raumteiler optisch voneinander getrennt werden. Ein Regal ist eine einfache Lösung zur Aufteilung eines grossen Wohnraums und dient als zusätzlicher Stauraum. Optisch ansprechend sind Holzlamellen als Raumteiler. Diese bringen viel Gemütlichkeit in den Raum. Eine weitere Idee sind Falttüren und Schiebevorhänge.

Tipp: Beim Einsatz von Raumteilern sollten Durchgänge so geplant werden, dass niemand im Slalom laufen muss, um von A nach B zu kommen. Dabei spielt auch die richtige Platzierung von Schränken und Utensilien eine Rolle. Geschirr und Besteck sind beispielsweise besser in einem Schrank im Essbereich aufgehoben als in der Küche.

PD