Kanton
24.05.2019

VINCENZ-STAUFFACHER WILL LIEBER NATIONALRÄTIN WERDEN

Susanne Vincenz-Stauffacher will im Herbst nicht erneut für den Ständerat kandidieren. Nach der Niederlage gegen Beni Würth (CVP) konzentriert sich die FDP-Kantonrätin auf den Wahlkampf für den Nationalrat.

In einer Medienmitteilung schreibt Susanne Vincenz-Stauffacher: «Mit dem zweiten Wahlgang vom 19.5.2019 nahm die Ersatzwahl für den vakanten St.Galler Sitz im Ständerat ihren definitiven Abschluss. Ich gratuliere Regierungsrat Benedikt Würth herzlich zur Wahl.

Persönlich freue ich mich über die für mich abgegebenen 36'550 Stimmen. Dies entspricht einem Wähleranteil von gegen 30% und bedeutet eine Steigerung zum ersten Wahlgang von rund 4%.

Bei den ordentlichen Ständeratswahlen vom 20.10.2019 werden zwei Bisherige zur Wahl antreten: SP-Ständerat Paul Rechsteiner, welcher von seiner Partei bereits nominiert wurde, und CVP-Ständerat Benedikt Würth, dessen Nomination durch seine Partei eine reine Formsache sein dürfte.

Bei dieser Ausgangslage kommt eine erneute Kandidatur für mich persönlich nicht in Frage. Zum einen akzeptiere ich selbstverständlich den soeben getroffenen Entscheid der St. Galler Stimmbevölkerung, welche Benedikt Würth in der Ersatzwahl den Vorzug gegeben hat. Zum anderen trete ich insbesondere auch aus Respekt gegenüber der offiziellen Unterstützung meiner Ständeratskandidatur durch die SP Frauen Kanton St. Gallen nicht gegen den amtierenden SP-Ständerat an.

Ich habe deshalb der Parteileitung der FDP.Die Liberalen St. Gallen mitgeteilt, dass ich für die ordentlichen Ständeratswahlen vom Herbst nicht zur Verfügung stehe.

Als Kandidierende auf der FDP-Nationalratsliste (Stammliste) konzentriere ich mich nun - zusammen mit den anderen Kandidierenden - mit Freude und ungebrochener Energie auf den Nationalratswahlkampf.»

Linth24