Kanton
24.05.2019

REGIERUNG BLEIBT BEI IHREM ENERGIEKONZEPT

Mit dem «Energiekonzept 2021 - 2030» verfüge die Regierung über eine erfolgreiche Grundlage für die Klima- und Energiepolitik. Die im Kantonsrat verlangten Zusatzberichte seien nicht nötig, schreibt die Regierung. 

Die Regierung ist überzeugt, mit dem Energiekonzept über eine erfolgreiche Grundlage für die Klima- und Energiepolitik zu verfügen. Weiter soll das neue Energiegesetz dazu beitragen, den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken. Ausserdem sind die Arbeiten für eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel angelaufen.

In der Aprilsession ist eine grosse Anzahl an Vorstössen zum Klima- und Energiebereich eingereicht worden. Die Regierung anerkennt den Handlungsbedarf und will ihre Verantwortung auf kantonaler Ebene wahrnehmen. Die Regierung ist überzeugt, dass das Energiekonzept und die Strategie zur Anpassung an den Klimawandel abgestimmt auf das Raumkonzept und die Gesamtverkehrsstrategie eine tragfähige Basis für die Klima- und Energiepolitik sind. Darüber hinaus sind aus Sicht der Regierung keine weiteren Berichte oder Grundlagenarbeiten erforderlich.

Die Regierung hat das Baudepartement mit der Erarbeitung eines neuen kantonalen Energiekonzepts für die Jahre 2021 bis 2030 beauftragt. Mit dem Energiekonzept legt der Kanton Ziele und Instrumente fest, um den Energieverbrauch weiter zu reduzieren, den CO2-Ausstoss zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Im Herbst 2019 sollen erste Stossrichtungen vorliegen.

Weiter soll das neue Energiegesetz einen Beitrag an die Zielerreichung leisten. Im VI. Nachtrag zum Energiegesetz geht es vor allem um energetische Bauvorschriften. Neue Gebäude sollen zum Beispiel so gebaut werden, dass sie 15 Prozent weniger Energie benötigen. Das neue Energiegesetz soll dieses Jahr im Kantonsrat beraten werden.

Schliesslich sind die Arbeiten für eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel angelaufen. Die Strategie soll zeigen, wie der Kanton auf den bereits spürbaren Klimawandel reagieren will. Nächstes Jahr soll die Strategie vorliegen.

(OM, Photomontage: Linth24)