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25.08.2022

ESAF: Diese Fünf vertreten das Linthgebiet

Auf nach Pratteln:  v.l.n.r.: Ivo Zwingli, Kampfrichter; Gmür Primin, Amden; Elmer Daniel, St.Gallenkappel; Elmer Adrian, Eschenbach; Riget Florian, Schänis, und Adrian Oertig, Verbandspräsident.
Auf nach Pratteln: v.l.n.r.: Ivo Zwingli, Kampfrichter; Gmür Primin, Amden; Elmer Daniel, St.Gallenkappel; Elmer Adrian, Eschenbach; Riget Florian, Schänis, und Adrian Oertig, Verbandspräsident. Bild: Rolf Lutz, Linth24
Am Eidgenössischen in Pratteln sind auch vier Schwinger vom Verband Rapperswil und Umgebung dabei. Seit 15 Jahren stellt der Verband zudem wieder einen Kampfrichter. Von Rolf Lutz

Am letzten ESAF in Zug stellte der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung drei Schwinger, dieses Mal sind es sogar deren vier: Mit Pirmin Gmür aus Amden, der schon Erfahrung am ESAF sammeln konnte, sind die Cousins Daniel Elmer aus St.Gallenkappel und Adrian Elmer, Eschenbach, sowie Florian Riget aus Schänis fürs ESAF selektioniert.

Zufriedener Präsident

«Mit vier Schwinger kann der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung sicher zufrieden sein», freut sich dessen Präsident, Adrian Oertig. Doch was darf oder kann von den vier Qualifizierten denn erwartet werden? Adrian Oertig dämpft zu grosse Erwartungen, ist aber äusserst zuversichtlich: ««Die Neuen müssen zuerst mal die Atmosphäre ‹aufsaugen›», gibt Oertig zu bedenken, aber weiss natürlich bestens, dass «wenn alles rund läuft und das Gegnerglück dazukommt, dann liegen sechs Gänge drin – wenn es noch besser läuft dann auch deren acht.»

Holte 2019 am ESAF einen Kranz ins Linthgebiet: Dominik Oertig (r). Bild: zv

Die vier Schwinger, das ist ihnen bewusst, haben im Verband Rapperswil und Umgebung eine grosse Vorbildsfunktion für all die vielen jungen Talente, die Woche für Woche hart trainieren. Für die meisten von ihnen ist es ein Traum, eines Tages auch einmal für das Eidgenössische selektioniert zu werden, und Dominik Oertig nachzueifern, der 2019 einen Kranz ins Linthgebiet holte.

Freude und Stolz

Und wie schauen die vier Vertreter auf das Wochenende? Pirmin Gmür, der «Erfahrene» unter den vieren, freut sich, nach Zug 2019 nun auch in Pratteln mit dabei zu sein. «Für mich bedeutet diese Teilnahme sehr viel. Ich bin stolz, unseren Verband in Pratteln vertreten zu können und werde auch dieses Mal alles geben – und will  acht Gänge bestreiten.»

Für Daniel Elmer aus St.Gallenkappel ist es die erste Teilnahme an einem Eidgenössischen. Es ist eine logische Folge seiner bisherigen sehr guten Leistungen, mit acht Kränzen an Schwingfesten und der Teilnahme am Unspunnen Schwinget. Elmer: «Ich will einfach das Beste geben, und das Linthgebiet und unseren Verband bestmöglich am Eidgenössischen vertreten.»

So sieht es auch sein Cousin, Adrian Elmer: «Ich sehe es genauso, ich will eine Top-Leistung abliefern und alles daran setzen, dass ich auch am Sonntag nochmals ins Sägemehl steigen kann und sechs oder sogar acht Gänge schaffe.»

Für Florian Riget ist die Teilnahme am Eidgenössischen die bisherige Krönung. Auch er hat sich als Ziel «die acht Gänge» gesetzt, doch auch bei ihm wird in vorbildlicher Weise zuerst daran gedacht, für den Verband und das Linthgebiet die bestmögliche Leistung zu bringen.

Grosse Ehre: Verband stellt auch Kampfrichter

Doch nicht nur die vier Schwinger werden in Pratteln aktiv im Einsatz sein, auch Ivo Zwingli, erfahrerner Kampfrichter, wird unseren Verband am Eidgenössischen als Schiedsrichter vertreten. «Ivo ist schon seit 2011 Kampfrichter beim Schwingerverband Rapperswil und Umgebung und amtet als solcher bei gut und gerne 15 Schwinfesten pro Jahr», beschreibt Oertig die beeindruckende Erfahrung Zwinglis. Und notabene:

"Seit dem Eidgenössischen 2007 in Aarau, als Steiner Thomas für uns im Einsatz stand,  konnte unser Verband keinen Kampfrichter mehr stellen", so Adrian Oertig gegenüber Linth24. Grosse Ehre also auch in diesem Bereich.

Macht sich für den Einsatz in Pratteln parat: Kampfrichter Ivo Zwingli. Bild: Rolf Lutz, Linth24

Somit ist also das Linthgebiet parat, seine Schwingerhelden zu unterstützen. Am Wochenende wird der Grossanlass im Schweizer Fernsehen live übertragen.

Rolf Lutz, Linth24