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Uznach
01.08.2022

Bodenständige 1. Augustfeier in Uznach

Jodeln an der 1. Augustfeier: Der Jodelclub „Berggruess“ St. Gallenkappel.
Jodeln an der 1. Augustfeier: Der Jodelclub „Berggruess“ St. Gallenkappel. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Seit vielen Jahren organisiert der Verkehrsverein Uznach (VVU) die 1. Augustfeier. Ab 2018 verlegte dieser die offizielle Feier auf den Vorabend des Nationalfeiertags. Die gestrige Feier darf als „klein und fein“ bezeichnet werden.

Die Verlegung der Uzner 1. Augustfeier auf den Vorabend brachte den erhofften Erfolg, auch wenn er nicht überall sofort Anklang fand. So aber können die Schweizer den 1. August zu Hause feiern und ihre eigenen Aktivitäten nachgehen.

Die Feier beim BGZ darf als „klein aber fein“ betitelt werden. Nach dem Gedenkgottesdienst in der Stadtkirche ging die weltliche Feier weiter. Der VVU betrieb auch dieses Jahr eine Festwirtschaft mit Köstlichkeiten ab dem Grill und einem Kuchenbuffet. Dem aktiven VVU ist es ein Anliegen, versierte Festrednerinnen und -redner zu finden.

VVU Präsidentin Beatrice Nater Bild: Werner Hofstetter, Linth24

Beatrice Nater, Präsidentin des Vereins stellte Kantonsrätin, Schulleiterin und Lehrerein Franziska Steiner-Kaufmann (Gommiswald) als diesjährige Festrednerin vor. Die junge dynamische Politikerin scheut keine Diskussionen und sucht gerne den Kompromiss. Sie erinnerte die Festbesucher: „Nehmt euch nicht so wichtig. Die persönlichen Ansprüche sollten besser überdacht werden. Sie ermahnte die Festbesucher, dass die gegenwärtige Kriegslage als „wichtig“ eingestuft wird. Sie erinnerte an die anbahnende Krise über Heizung, Gas, Treibstoff, Strom oder Gesundheit mit all ihren Auswirkungen. Wichtig sei, dass die Landesregierung nun merke, wie es um unser Land steht. Sie müsse die Wichtigkeit aller Fragen erkennen und die Schweizer warnen, unterstützen und Direktiven herausgeben. „Sie muss wissen, was Realität ist.“

Franziska Steiner-Kaufmann fand eindrückliche Worte. Bild: Werner Hofstetter, Linth24

Für einige gemütliche Stunden sorgte das Hackbrett-Duo „Doppelhack“. Barbara Bösch und Emanuel Krucker spielten Melodien von nah und fern. Seien es ganz traditionelle Stücke aus dem Alpstein oder Melodien aus aller Welt. Die beiden boten als eingespieltes Duo hochstehende Musik. Der Jodelclub „Berggruess“ St. Gallenkappel, mit Dirigentin Christine Keller verschönerte den Abend mit echt schweizerischen Jodellieder.

Hackbrett Duo Bild: Werner Hofstetter, Linth24

Gemeinsam wurde dann der Schweizerpsalm gesungen. Bei dieser gediegenen Feier ergaben sich viele schöne Gespräche mit Anwohner, die sonst nie stattfinden würden. Das Team rund um Betarice Nater hat kulinarisch eine anerkennende Leistung erbracht.

Werner Hofstetter, freier Mitarbeiter Linth24