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Uznach
28.04.2022
28.04.2022 10:16 Uhr

Mitte Uznach: HV im Zeichen einer lokalen Politik

Bild: Linth24
Die diesjährige Hauptversammlung der Mitte Uznach stand vor allem im Zeichen der aktuellen lokalen politischen Auseinandersetzungen rund um die Themen der Altersversorgung und dem Asylzentrum.

Im Anschluss an den Orientierungsanlass des Gemeinderates Uznach nahm die Mitte Uznach die Gelegenheit war, ihre Hauptversammlung durchzuführen und Beschlüsse und Parolen zu den aktuell brennenden Themen in Uznach zu fassen. Aufgrund seines Rücktrittes als Präsident der Ortspartei wurde Sandro Lendi verabschiedet und seine über 10jährige Tätigkeit in diesem Amt bestens verdankt. Nachdem keine Nachfolgerin oder Nachfolger auf die Versammlung hin zur Wahl vorgeschlagen werden konnte, wird Felix Schnyder als Vizepräsident Die Mitte Uznach interimistisch führen. Er gibt seiner Hoffnung und Zuversicht Ausdruck, dass sich die Lücke bald schliessen lässt und sich Interessierte zum Wohl einer sachlichen Auseinandersetzung von wichtigen Themen in Uznach finden werden. Das Potential in der Gemeinde Uznach ist vorhanden, steht Die Mitte doch für eine sachliche und zielorientierte Politik in Uznach. Dass diese Politik gefragt und gewünscht wird, bestätigen die jeweils hohen Wähleranteile und Erfolge bei Wahlen. Es sind deshalb weiterhin Uznerinnen und Uzner gesucht, welche sich sachpolitisch in und für die Gemeinde einbringen wollen, sei es als Behörden-, Parteileitungs- oder einfach als unterstützendes Mitglied.

Am Schluss der Versammlung nahmen die Anwesenden weitere Informationen aus dem Gemeinderat zur Jahresrechnung 2021 entgegen. Man zeigte sich erfreut über einen weiteren erfreulichen Jahresabschluss des Gemeindehaushaltes, sowie dass insbesondere der budgetierte hohe Aufwandüberschuss nicht eingetroffen ist. Die Anträge des Gemeinderates zur kommenden Bürgerversammlung werden deshalb unterstützt.

Trotz fortgeschrittener Stunde nach der gemeinderätlichen Orientierungsversammlung zeigten sich die Mitglieder erfreut über die informative Veranstaltung des Gemeinderates zum Thema Asylzentrum in Uznach. Der Uzner Rat hat damit gezeigt, dass er die Ängste und Befürchtungen in Teilen der Bevölkerung wahrnimmt. Auch die Gemeinde Uznach kann sich einer solidarischen und humanitären Verantwortung nicht entziehen. Die Mitte Uznach begrüsst das Vorgehen des Gemeinderates und insbesondere das Einbringen der Uzner Anliegen in den Mietvertrag zwischen Zweckverband Pflegezentrum Linthgebiet und dem Kanton. Ein befristetes Asylzentrum macht auch aus finanziellen Gründen Sinn, um die Zeit bis zu einer sinnvollen Nutzung der Liegenschaft durch Gemeinde oder Region zu überbrücken. Nach dem Motto «Gut Ding will Weile haben», soll nicht überstürzt gehandelt werden, um auch die weiteren Diskussionen und Entwicklung im Bereich Altersversorgung und Gesundheit nicht zu verhindern.

Die Mitte Uznach