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Fussball
07.04.2022

FCRJ: Eine bittere Niederlage

Der FCRJ hatte das Spiel gut im Griff, dennoch muss die Mannschaft eine Niederlage einstecken.
Der FCRJ hatte das Spiel gut im Griff, dennoch muss die Mannschaft eine Niederlage einstecken. Bild: FCRJ
Der FCRJ verliert gegen den FC Bavois mit 0:1. Es ist eine völlig unnötige Niederlage, denn die Rosenstädter hatten das Spiel gut im Griff. Torhüter Diego Yanz hielt in der 15. Minute einen Elfmeter.

Trainer Heris Stefanachi hielt es auch dieses Mal nicht länger als 15 Minuten auf seiner Trainerbank aus, dann wollte oder vielmehr musste er aktiv von aussen «eingreifen». Denn das Spiel plätscherte bis zu diesem Zeitpunkt still vor sich hin, die Spielzüge waren zwar schön anzuschauen, aber Akzente vorne wurden praktisch keine gesetzt.

Das sollte sich ab Minute 15 ändern. Dann nämlich ertönte wie aus dem Nichts heraus der Elfmeterpfiff des Unparteiischen für den FC Bavois. «Es war schwierig zu beurteilen, möglicherweise ein Halten im Strafraum,» beurteilte FCRJ Sportchef Stefan Flühmann die Szene von aussen. Es spielte eigentlich keine Rolle, denn Torhüter Diego Yanz antizipierte die richtige Ecke und fischte den tiefgetretenen Ball souverän aus der Ecke.

Der Weckruf wurde gehört: Ab diesem Moment war das Spiel richtig lanciert, die Strafraumszenen häuften sich auf beide Seiten, doch auch jetzt vermisste man «Hunderprozentige» schmerzlich. Das sah auch Stefan Flühmann genau gleich: «Der Druck aufs gegnerische Tor war in der ersten Hälfte nicht zwingend, da muss mehr kommen.»

2.Hälfte intensiver

Gele übernahm in der zweiten Hälfte die ihm zugedachte Führungsrolle konsequenter und trieb die Mannschaft mit schnellem Spiel nach vorne. Doch auch diese Angriffe verpufften zu oft, sie waren einfach zu harmlos. Gele hatte zwar zwei sehr gute Chancen rund um die 65.Minute, die aber am Resultat nichts änderten. Anders Bavois: In der 66. Minute kam der lange Ball in den Strafraum der Rosenstädter, dort stand Alvarez nicht nur ganz alleine sondern auch goldrichtig um den Ball eiskalt einzuköpfen.

Der FCRJ liess sich aber von diesem Rückstand nicht unterkriegen, sondern übernahm nun das Spieldiktat komplett. Der Druck in den letzten zehn Minuten wurde immer heftiger, der Ausgleich lag in der Luft. Es war zum Haare raufen, die Brechstange war fast bildlich zu sehen. Doch auch diese sollte nichts mehr nützen: Am Schluss verliess der FCRJ das Spielfeld als Verlierer und mit der Erkenntnis, dass dieses Spiel nicht so hätte ausgehen dürfen.

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