Kanton
18.05.2020
18.05.2020 23:16 Uhr

Kantonsräte tagen in der Olmahalle

Alles perfekt organisiert: Die Maisession des Kantonsrates in der Olmahalle
Heute hat die Session des Kantonsrates begonnen - an ungewohntem Ort in der Olmahalle. Kantonsrat und Linth24-Kolumnist Christopher Chandiramani mit einem Stimmungsbericht.

Die sogenannte «Aufräumsession» des Kantonsrat hat heute begonnen. Um dem neuen Kantonsrat, der erstmals im Juni tagt, keine Altlasten zu übergeben, sollen bis zum Ende der Session am Mittwochmittag alle noch pendenten Geschäfte erledigt werden.

Dies Session findet zum ersten Mal nicht im Kantonsratssaal statt, sondern wurde in die Olmahalle verlegt. Christopher Chandiramani mit Eindrücken und Fotos aus St.Gallen.

Wegweisser zur Aufräumsession.

Wir Kantonsräte brauchten einen grösseren Raum aufgrund der Corona Verordnung des Bundesrates und des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Ein Abstand von zwei Meter muss eingehalten werden, zusätzliche Auflagen (Hygiene, Desinfektion, Polizeischutz, Hände schütteln verboten zur Begrüssung usw, aber ohne Maskenpflicht.

Zudem hat es im Kantonsratsaal Risse in der Decke, das Ausmass ist noch ungewiss, Expertise und Reparatur könnten Wochen dauern. Deshalb wird im Juni die Session ebenfalls in den Olmahallen stattfinden.

Alles sehr grosszügig

Alles hier in der Olmahalle ist grosszügig und super organisiert. Wir wurden gut vorbereitet, ein Leitfaden (Gebrauchsanweisung) wurde im Vorfeld abgegeben. Auch die Infrastruktur ist hervorragend:  gute technische Installationen, Steckdosen am Arbeitsplatz, Mikrofon, Abstimmungsanlage, mehrere Beamer, Parkplätze für Autofahrer und nahe Haltestelle für öV-Fahrer.

Die Verlegung in die Olmahalle war eine grosse logistische Leistung. Es hat alles bestens geklappt.

Gut gelaunt in die Olmahalle

Alle Kolleginnen und Kollegen des Rates und der Regierung waren gut gelaunt und herzlich. Der grosse Saal und die tolle Ambiance hat wohl alle positiv überrascht. Einige hätten sicherlich nichts dagegen, wenn der Ratsbetrieb längere Zeit so durchgeführt würde. 

So lautet das Fazit des ersten Tages: Alles ist sehr gut organisiert, es läuft einwandfrei, wie auch sonst im Rathaus. Das liebgewonnene «Ratsstübli», wo man bei gutem Essen das Netzwerk pflegen und Gedanken austauschen kann, fehlt, doch für die Verpflegung wurde auch hier reichlich gesorgt.

Auch wenn das Ratsstübli fehlt - für das leibliche Wohl war auch in der Olmahalle gesorgt.
Christopher Chandiramani / Linth24
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