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Rapperswil-Jona
07.12.2021

Linth24 traf den Samichlaus

Linth24 traf den Samichlaus in Rapperswil und in Jona.
Linth24 traf den Samichlaus in Rapperswil und in Jona. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Am 6. Dezember zog er wieder durch die Landschaft: Der Samichlaus. Auch in diesem Jahr lässt sich diese jahrhundertealte Tradition nicht vom aktuellen Weltgeschehen ausbremsen.

Den Etzelchlaus trifft Linth24 im Gutenbergquartier in Rapperswil. Für Jung & Alt ist er an seinem Namenstag unterwegs. «Wir kommen gerade vom Kindergarten in Jona und gehen jetzt ins Altersheim in Rapperswil». Den Chlauseinzug in Rapperswil mussten die Etzelchläuse dieses Jahr auslassen. Den Besuch bei allen die sehnlichst auf ihn warten, lässt er sich aber nicht nehmen.

Der Etzelchlaus, unterwegs im Gutenbergquartier in Rapperswil. Bild: Markus Arnitz, Linth24

Nikolaus von Myra

Als historische Person wirkte er in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. Als grosszügiger und hilfsbereiter Mensch wird er bis heute verehrt; sein Wirken findet in vielen Ländern im religiösen und alltäglichen Brauchtum Ausdruck. Die Übersetzung seines griechischen Namen, Nikólaos, hat gerade im aktuellen Zeitgeschehen eine visionäre Bedeutung, denn er bedeutet «Sieg des Volkes».

Der Joner Samichlaus. Bild: Markus Arnitz, Linth24

Samichlaus Jona

Auch der Joner Samichlaus bleibt nicht untätig. Von seinem vorübergehenden Zuhause im Bollwiesquartier drängt es ihn in die Stuben und Herzen all jener, die sich den Zauber seiner Anwesenheit noch bewahrt haben. So meint der Samichlaus Jona: «Viele Menschen wollen mich bei sich zuhause erleben, deshalb bin ich mit meinen Schmutzlis unterwegs. Wenn man mich auf der Strasse antrifft, dann gibt es noch eine Kleinigkeit aus dem Sack». Auch er ist traurig, dass er den Einzug in Jona absagen musste. Zu viele Menschen hätte das auf die Strassen gebracht. Der Joner Samichlaus besucht die Menschen noch bis Dienstag Abend.

Linth24 wünscht allen Lesern eine besinnliche Adventszeit.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24