ZEUGHAUSAREAL: VORWÄRTS MARSCH!

Wie sich das Zeughausareal in Rapperswil-Jona entwickeln soll, wird konkreter. Erste Schritte macht man in diesem Jahr.

Der Stadtrat und die Steuerungsgruppe vertiefen zurzeit die Ideen zur Weiterentwicklung
des Zeughausareals. Gleichzeitig wird eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, um den Kostenrahmen für die nötigen baulichen Massnahmen zu ermitteln.

Die im Herbst 2018 eingereichten Projektideen für die Entwicklung des Zeughausareals wurden durch die Steuerungsgruppe gesichtet und mit dem Stadtrat die daraus weiter zu vertiefenden Konzepte bestimmt. Die eingegangenen Projektideen reichen von einer künstlerischen Fassadenbemalung im Innenhof, über die Belebung und Gestaltung des Aussenraums bis hin zu neuen Atelier-, Gastronomie-, Bewegungs- und Kursangeboten in den bestehenden Räumlichkeiten des Zeughauses 3 und 4.

Zur Vertiefung der Konzepte laufen Gespräche mit den Antragstellern und heutigen Mietern
auf dem Areal. Gleichzeitig ist eine Machbarkeitsstudie zur Ermittlung der Kosten für die notwendigen baulichen Massnahmen in Auftrag gegeben worden. Die entsprechenden Finanzen sollen ins Budget 2020 aufgenommen werden. Die Stadt beabsichtigt, den Rohbau auf einen zeitgemässen Stand zu bringen.

Erste Massnahmen zur Aufwertung und Belebung des Zeughausareals im Sinne des Nutzungs- und Bewirtschaftungskonzepts sind im laufenden Jahr vorgesehen. Um Raum für Aktivitäten und Projekte zu schaffen, werden die Parkplätze im westlichen Teilbereich in den Ostteil des Areals verlegt. Dies ermöglicht die Erstellung eines „Zeughausgartens“ und die Einrichtung einer eigenen Zone für temporäre Einrichtungen und Veranstaltungen.


Nutzungs- und Bewirtschaftungskonzept / Steuerungsgruppe
Der Stadtrat hat mit einem Nutzungs- und Bewirtschaftungskonzept die strategische Entwicklung des Zeughausareals für die nächsten Jahre in die Wege geleitet. Er setzte dafür eine Steuerungsgruppe ein, die sich aus beiden Stadträten Thomas Furrer und Thomas Rüegg, Verwaltungsmitarbeitenden der Stadt, dem Präsidenten des Arealvereins Zeughausareal, Alanus Lüber Oesterle von der Kunstschule Rapperswil, und einer Vertretung des Kunst(Zeug)Hauses zusammensetzt. Parallel zum Projekt «Entwicklung Zeughausareal» ist das Bauprojekt zum Kinder- und Jugendzentrum in Erarbeitung sowie die Musikschule-Nutzung in Prüfung.

(OriginalMeldung, Autor: Hansjörg Goldener, Stadtschreiber)

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