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Bernhardsgrütter Urs (Grüne)

Persönlich

Die Region Linth ist meine Heimat. Geboren in Uznach, aufgewachsen in Neuhaus und dann in Wagen. Die Zeit in Wagen, als meine Eltern ein Restaurant hatten, dass nur durch die Mithilfe der ganzen Familie rentabel zu führen war und wir Jugendlichen aus Wagen einen eigenen Fussballclub gegründet haben, hat mich positiv geprägt für das Leben. Nicht die persönliche Karriere ist das Wahre, sondern der Zusammenhalt in Familie und Gesellschaft.
Seit meiner Heirat 1989 lebe ich in Rapperswil-Jona und habe mittlerweile zwei erwachsene Söhne, auf die ich mächtig stolz bin.

Beruf / Ausbildung

Mein erster Beruf war Automechaniker. Dann habe ich Haushaltgeräte und Später Lastwagen verkauft. Einige Jahre arbeitete ich auch im Familienbetrieb meiner Frau mit. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass man als Mensch doch was wirklich Sinnvolles tun muss. Ich begann eine Ausbildung zum Religionslehrer und Jungendseelsorer. Es folgte das Theologiestudium DBW in Luzern. Meine ersten 6 Jahre als Pastoralassistent absolvierte ich in der Seelsorgeeinheit Obersee (Schmerikon, Uznach und Gommiswald) mit Ressort Jugend. Nun bin ich seit bald 6 Jahren in Rapperswil-Jona als Diakon mit Ressort Diakonie (Sozialhilfe, Betreuung von Flüchtlingen, Trauergruppen usw) im kirchlichen Dienst.

Politik und Engagement

Als in Wagen in den 80er-Jahren die T8/A8 gebaut werden sollte und wir sahen wie viel schönstes Kulturland dem motorisierten Privatverkehr geopfert werden sollte, begann ich zusammen mit meinem jüngeren Bruder mich politisch zu engagieren. Im Jahr 2000 wurde ich in den Kantonsrat gewählt und 2006 konnte ich in den Nationalrat "nachrutschen". Dieser Sitz ging dann 2008 an Yvonne Gilli. Nach wie vor ist mir der Umweltschutz (Klima, Landschaft, Biodiversität) das zentrale Anliegen. Auch durch meine berufliche Arbeit mit Menschen, die aus verschiedenen Grünen am Rand unserer Gesellschaft stehen, sind mir soziale Themen wichtig geworden. Bezahlbarer Wohnraum und Gesundheitskosten, IV-Beiträge für Kinder und Jugendliche, Integration von Arbeitslosen und Flüchtlingen, usw. Ich wehre mich dagegen, dass auch bei uns in der Schweiz die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden! Als Christen haben wir eine weltweiten Auftrag der Nächstenliebe.