UZNACH: GEWINNEN KANN NUR EINER

Diego Forrer wurde am Sonntag zum neuen Gemeindepräsident von Uznach gewählt. Auch wenn sich mehrere Interessenten gemeldet haben, gewinnen kann nur einer.

Übers Wochenende mussten die Bewohner von Uznach einen neuen Gemeindepräsidenten wählen. Der heute amtierende Christian Holderegger hat nach zwei Jahren seinen Rücktritt angekündigt. Die Uznacher haben entschieden. Diego Forrer ist der neue Gemeindepräsident der Einrosenstadt. Der CVP-Politiker erreichte von den 1241 gültigen Stimmen mit dem absoluten  Mehr von 671 Stimmen das Spitzenresultat von 764 Stimmen. Forrer wird also den Rest der laufenden Amtsperiode das Gemeindepräsidium übernehmen.

Im Wahlkampf mischte auch lic. oec. Markus Spörri, Manager in einem Digitalisierungsunternehmen mit. Als Kontrahent von Forrer erhielt er 554 Stimmen.

Beide Bewerber waren am Sonntag bei der Wahlverkündigung nicht anwesend. Forrer trifft sich erst am Sonntagabend mit Parteifreunden und Wahlhelfern. Der neugewählte, heute Geschäftsführer von Spitex RhyCar in Altstätten hat Erfahrungen in der Gemeindeverwaltung und Steueramt, war Gemeindeschreiber, Finanzverwalter und Schulratspräsident. Er bringt so einen grossen Rucksack Führungstalente mit. Er will sich mit seinen frischen Ideen und einem fundierten, vielfälligen Leistungsausweis für die Weiterentwicklung der Gemeinde Uznach einsetzen. Wie Forrer einmal sagte, ist Uznach eine lebhafte Gemeinde und sei alles anders als langweilig. Der neugewählte Gemeindepräsident hat aber auch klare Erwartungen, was die Bevölkerung erbringen muss.

Dass Markus Spörri nicht eitel Freude hatte, ist klar. Er ist nicht geknickt, dass er die nötigen Stimmen nicht erreicht hat. So kann er sich wieder voll in seinem Beruf entwickeln.

Werner Hofstetter

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