ST.GALLER BEVÖLKERUNG WÄCHST UNTERDURCHSCHNITTLICH

Im Kanton St.Gallen leben rund eine halbe Million Menschen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Bevölkerung zu, aber weniger stark als im Thurgau, Schaffhausen oder der Gesamtschweiz.

Gemäss den provisorischen Bevölkerungszahlen der schweizerischen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte lebten per Ende 2018 mehr als eine halbe Million Personen der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton St.Gallen (507‘573 Personen). Im Vergleich zum Vorjahr hat die ständige Wohnbevölkerung somit um 2‘887 Personen bzw. 0,6 Prozent zugenommen. Von den übrigen Ostschweizer Kantonen verzeichnen die Kantone Thurgau (+1,0%) und Schaffhausen (+0,8%) ein grösseres Bevölkerungswachstum. Gesamtschweizerisch wuchs die ständige Wohnbevölkerung, wie bereits im Vorjahr, um 0,7 Prozent.

Im Kanton St.Gallen hat sowohl die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer (+1500; +0,4%) wie auch der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung (+1‘387; +1,1%) eine Zunahme erfahren. Auf Gemeindeebene sind 53 der 77 Gemeinden gegenüber dem Vorjahr gewachsen, 23 Gemeinden verzeichnen einen (leichten) Bevölkerungsrückgang. Die Gemeinden mit rückläufigen Einwohnerzahlen sind über den ganzen Kanton verteilt. Das stärkste prozentuale Wachstum weist die Gemeinde Weesen auf (+4,7%; +77 Personen), das stärkste absolute Wachstum die Stadt St.Gallen (+284 Personen; 0,4%). Umgekehrt erfuhr die Gemeinde Rheineck den grössten prozentualen Rückgang (-1,9%; -66 Personen) und die Gemeinde Wittenbach den grössten absoluten Rückgang (-95; -1,0%).

Alle Wahlkreise verzeichnen ebenfalls einen Bevölkerungszuwachs. Der Wahlkreis Rorschach liegt mit einem Plus von 1,2 Prozent an der Spitze, während der Wahlkreise St.Gallen mit einem Plus von 0,2 Prozent das tiefste Bevölkerungswachstum aufweist.

Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat eine ausländische Staatsangehörigkeit
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der ständigen ausländischen Staatsangehörigen um 1‘387 auf 122‘318 Personen gestiegen. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen liegt Ende 2018 bei 24,1 Prozent und somit um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. In den Gemeinden Rorschach und St.Margrethen liegt der Ausländeranteil mit über 48 Prozent am höchsten, in der Gemeinde Mosnang mit gut 4 Prozent am tiefsten.

Hinter dem Bevölkerungswachstum stehen der Geburtenüberschuss und die Zuwanderung
Die Bevölkerungsentwicklung im Kanton St.Gallen ist auf den Geburtenüberschuss (Differenz zwischen der Anzahl Geburten und der Anzahl Todesfälle) von 1‘306 Personen, den positiven Wanderungssaldos von 1‘835 Personen sowie die Bestandesbereinigung zurückzuführen. Letztere beschreibt alle Veränderungen, die nicht auf demografische Bewegungen zurückzuführen sind.

Interessante Auswertungen und Statistiken gibt es hier in der Statistikdatenbank.

(OriginalMitteilung. Amt für Statistik)

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