SOLARGENOSSENSCHAFT LINTH SUCHT DÄCHER

Letzte Woche fand die 6. Generalversammlung der Solargenossenschaft-Linth statt. Ziel der im August 2013 gegründeten Solargenossenschaft-Linth ist die Förderung von erneuerbaren Energien und die Erstellung von Solaranlagen, einschliesslich Produktion und Verkauf von naturnahem Strom.

In diesem Jahr sind weitere Genossenschaftsmitglieder dazu gestossen. Somit teilen 140 Mitglieder ein Kapital von 395‘000 Franken unter sich auf. Dieses Kapital ist in 5 Anlagen investiert.  Mit berechtigtem Stolz informiert Präsident Bruno Hüppi aus Uznach, dass die Genossenschaft bis Ende März 2019 über 680‘000 kWh Öko-Strom produziert hat. Dies entspricht einer CO2-Minderung von 478 Tonnen. Alle 5 Anlagen haben im 2018 einen Spitzenwert erreicht. Ebenso sind die ersten 3 Monate des Jahres 2019 stark im Plus.

Kassier und Neu-Kantonsrat Marco Fäh hält fest, dass diese Ergebnisse auch zu einem guten Kassenabschluss geführt haben. Der ambitiöse Abschreibe-Plan von jährlich 10% kann darum weitergeführt werden.

Die Rechnung und das Budget werden einstimmig gutgeheissen und dem Vorstand erneut das Vertrauen geschenkt. Neben Fäh und Hüppi wurden auch Franz Ambühl und Louis Metzger aus Benken sowie Urs Bernhardsgrütter aus Jona im Vorstand bestätigt.

Dringend Dachflächen gesucht!
Da wieder Kapital für neue Anlagen bereit liegt, soll die Evaluation von weiteren PV-Anlagen in den kommenden Monaten intensiviert werden. In der Versammlung werden einige Optionen in der ganzen Region Linth genannt und notiert. Gerade Kleingewerbe und Institutionen mit einem Verbrauch von über 20‘000 kWh Jahresbedarf, welche die Energie hauptsächlich tagsüber benötigen, wären für die Solargenossenschaft-Linth ideale Partner. Besonders dann, wenn eine PV-Anlage nicht selber finanziert werden kann oder wenn im Betreib anderweitige Investitionen vordringlicher sind.

Ein wichtiges Thema bei der Versammlung war auch die Entwicklung von Speicherbatterien. Es gibt nun solche, die einen sehr guten Recyclierungsgrad aufweisen. Genauer wird nun eine Salzwasser-Speicherbatterie, welche in der Schweiz entwickelt wurde, geprüft.

Der Vorstand wurde auch beauftragt, in Sachen Mitgliederwerbung die Anstrengungen weiter zu führen und auch neue Ideen zu prüfen. Das Ziel der Solargenossenschaft- Linth ist es, nicht sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern neue Anlagen zu erstellen und weitere Genossenschaftsmitglieder zu gewinnen. Auch die Homepage Solargenossenschaft-Linth.ch soll im kommenden Jahr erneuert und attraktiver werden.  Wer sich für die Mitgliedschaft interessiert, kann sich bei adressen@solargenossenschaft-linth.ch melden.

(OriginalMitteilung, Autor: Urs Bernhardsgütter, Solargenossenschaft Linth)

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