SCHRÄGE TÖNE UND BÖSE HEXEN IN ST.GALLENKAPPEL

Am Sonntag gehörte St. Gallenkappel den Guggern, Hexen, Kindern und Fasnachtsfreunden.

Recht viele Zuschauer genossen an der Chappeler Strassenfasnacht die wärmende Sonne. Doch oha: Wer unbeschwert den Umzug betrachtete, wurde von Hexen mit lästiger Konfettimasse im Gesicht und Kragen bestraft. Die Mehrheit der wilden Hexen war aber freundlich, verteilten Süssigkeiten oder gar ein «Eigenbränts». Es warf ür alle Beteiligten ein grosses Erlebnis, die vielfältigen Gewänder, Masken, Gugger und Wagen zu sehen und zu hören. Den Auftakt zum Umzug machten die Silvester Trychler. Anschliessend folgten 26 bunte Truppen an Guggenmusigen, Gruppen aus den Dorfvereinen, dem Kindergarten und der Primarschule.

Einige Wagen wiesen sogar auf Aktualitäten hin: Postautoskandal, Budgetüberschreitung beim Umbau Altersheim, chil stinke muesses, wie bilde ich eine Rettungsgasse, Trumpf sind Landfrauen usw.

Die Kappeler Fasnacht ist für viele die schönste Jahreszeit. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sie viele Fasnächtler über die Dorfgrenz hinaus anlockt.

 

Die Fasnachtsbegeisterung war im Narregottesdienst noch nicht allgewaltig. Hingegen genossen sehr viele «Ghaggets mit Hörnli» beim Schulhaus. Nach dem Umzug trafen sich Jung und Alt in der Turnhalle zur Nachmittagsparty mit lüpfiger Musik und den Auftritten der Guggemusigen «Absolut Fidelia», «Dörfligeister» oder «Rieslingschränzer».

Werner Hofstetter, Linth24

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