SCHLECHTE EXPORTZAHLEN DES KANTONS ST.GALLEN

Zwischen Oktober und Dezember nahmen im Kanton St.Gallen die Exporte um 2.7 Prozent ab, während sie in der ganzen Schweiz um 2.8 Prozent zunahmen.

Die Exporterlöse des Kantons St.Gallen sind im 4. Quartal 2018 im Vorjahresvergleich teuerungsbereingt um 2,7 Prozent gesunken, in der ganzen Schweiz sind sie um 2,8 Prozent gestiegen.

Anders als in den Jahren 2016 und 2017 waren die Zahlen des Kantons St. Gallen im Vergleich zur Gesamtschweiz im ganzen 2018 nicht gut.

Die Exporte in der Warengruppe Metall, Maschinen, Fahrzeuge haben im Kanton St.Gallen im 4. Quartal 2018 gegenüber dem 4. Quartal 2017 teuerungsbereinigt um über zwölf Prozent abgenommen. In der ganzen Schweiz beträgt der Rückgang sechs Prozent. Diese Warengruppe macht zusammen mehr als die Hälfte aller Ausfuhren aus. Vergleicht man die St.Galler Regionen, so weisen die Wahlkreise St.Gallen und Sarganserland leichte Zunahmen aus. Unter zehn Prozent liegen die Abnahmen in den Wahlkreisen Rorschach, Rheintal, See-Gaster und Wil. Über 30 Prozent beträgt der Rückgang im Werdenberg.

In Bezug auf das Total aller Ausfuhren verzeichnen vier Wahlkreise einen Anstieg, See-Gaster um fast die Hälfte, St.Gallen und das Toggenburg um rund sechs Prozent und das Sarganerland um zwei Prozent. Einen Rückgäng um mehr als zwanzig Prozent weist das Werdenberg auf.

Der Wirtschaftskreis See-Gaster, also das Linthgebiet, stieg gesamthaft bei den Exporten überdeutlich stark,  gehörte aber im Bereich Metall, Maschinen und Fahrzeuge wie alle anderen Regionen zu den Verlierern.

Korrigiert wurde der Indikator zum Verhältnis der Warenexporte zum kantonalen Bruttoinlandprodukt (BIP). Dieser gibt Hinweise auf die Bedeutung der Exportwirtschaft für die kantonale Wirtschaft. Die Korrektur wurde nötig, weil die Eidgenössische Zollverwaltung die Zahlen für die Kantone Schaffhausen und Zug zwischen 2012 und 2016 falsch berechnet hatte.

(OriginalMitteilung, Autor: Amt für Statistik Kanton St. Gallen)

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