RJ: «LIVING LIBRARY» IN DER STADTBIBLIOTHEK

Am Samstagnachmittag kann man sich einen Menschen «ausleihen». Ein besonderes Kulturprojekt in der Stadtbibliothek Rapperswil-Jona.

Wenn Menschen Zugang zu ihrer Geschichte, zu ihren Erfahrungen geben, können sich dem Gesprächspartner neue Welten öffnen. Am Samstag, 23. März 2019, findet in der Stadtbibliothek eine erste «Living Library» statt, an der man sich einen Menschen zu einem Gespräch «ausleihen» kann. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der «Reichtum durch Vielfalt»-Woche in Zusammenarbeit mit der HSR, der Fachstelle für Integration Rapperswil-Jona und Kinoevent statt und ist Teil der nationalen Aktionstage gegen Rassismus.

Die teilnehmenden «Living Libraries» stehen unter einem bestimmten Thema und können vorgängig über die Webseite der Stadtbibliothek reserviert werden. Die verschiedenen Gespräche finden gleichzeitig im öffentlichen Raum der Bibliothek zwischen zwei Personen statt und dauern in der Regel rund 30 Minuten. Zum Beispiel kann man erfahren, wie ein Bauernsohn zum Kämpfer wird, sich für das Klima und gegen Rassismus einsetzt und beschliesst, indogermanische Sprachen zu studieren. Oder einem gefragten Fotografen am World Economic Forum zuhören, wie sich die Arbeit zwischen Luxus-Limousinen und Schnee gestaltet. Und was, wenn das Wunschkind mit Trisomie 21 auf die Welt kommt? Mutter und Tochter erzählen aus ihrem Leben. Weitere Menschen beantworten gerne Fragen, warum sie ein überzeugtes Exit-Mitglied sind oder weshalb nichts aus Zufall geschieht und was Karma-Egoismus ist.

Die Idee der «Living Library» ist auf die dänische Jugendinitiative «Stop the Violence» zurückzuführen. «Living Library» bietet einen Weg an, Menschen zu einem persönlichen Gespräch zu animieren und neue Sichten durch Begegnungen zu erfahren.

Kurzinfo
Termin: Samstag, 23. März 2019, 10.30 Uhr – 15.00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek, Klaus Gebert Strasse 5, Rapperswil

(OriginalMitteilung, Autor: Stadtkanzlei Rapperswil-Jona, Foto: Symbolbild)

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