RJ: STADTPRÄSIDENT VERTEIDIGT PARTYSCHIFF

In einem Interview mit der Linthzeitung stellt sich Martin Stöckling hinter das Projekt von Oliver Bühler.

Martin Stöckling stellt sich auf den Standpunkt, dass das Projekt von Oliver Bühler «mal etwas Neues» sei und man darin «mehr Positives als Negatives» sehe. Wörtlich sagt der Stadtpräsident: «Das Event-Schiff bietet ein neues Angebot für eine breite Bevölkerung – das bedingt auch eine gewisse Grösse.» Der Stadtrat und die Stadtbildkommission hätten klare Vorgaben gemacht für die Grösse des Schiffes. Wenn «das eingehalten wird», betrachte man «die Beeinträchtigung des Ortsbildes als nicht gravierend». Die kantonale Denkmalpflege habe man  nicht angefragt, weil: «Ein Schiff ist per Definition keine Baute oder Anlage, die in den Zuständigkeitsbereich der kantonalen Denkmalpflege fällt.»

Man habe für die Belebung der Altstadt nach einem «Leuchtturm am Fischmarktplatz» verlangt. Nach dem Nein der Bevölkerung zum Visitorszentrum sei das Event-Schiff «ein neuer Versuch».

Mehrfach betont der Stadtpräsident, dass es sich nicht um ein Projekt der Stadt handelt und das unternehmerische Risiko beim Betreiber liege. Zur Opposition gegen das Schiff sagt Stöckling: «Hier vermengen sich verschiedene Interessen und die Angst vor Veränderungen und Neuem.»

Das Interview gibt es online unter: https://www.linthzeitung.ch/politik/2019-02-08/interessen-und-angst-vor-neuem-vermengen-sich#

(Linth24, MAL)


Dazu passende Linth24 Berichte

HAFEN MONSTER: NOCH MEHR UNGLAUBLICHES AUS DEM STADTRAT

KOMMENTAR ZUM HAFEN-MONSTER: ES WIRD WIEDER «GEZOLLERT»

LINTH24 EXKLUSIV: EIN UNGEHEUER IM RAPPERSWILER HAFEN

Top