RJ: BAUCHEF FURRER SCHIMPFT GEGEN DEN KANTON

Weil der Kanton gegen Bauprojekte am Meienberg entschieden hat, ist Thomas Furrer, Bauchef von Rapperswil-Jona, sauer. Wie die Linthzeitung schreibt, will die Stadt beim kantonalen Baudirektor vorstellig werden.

Am Meienberg in Rapperswil-Jona kann nur das Projekt «Chrüzacker 1» gebaut werden. Die Projekte «Chrüzacker 2»und «Rütistrasse» wurden vom kantonalen Baudepartement gestoppt. Das Baudepartement begründet seinen Entscheid mit einem Verstoss gegen die «Planbeständigkeit» des Zonenplans: Es gebe kein ausreichendes öffentliches ­Interesse an einer Sonderbebauung an diesem Ort.

Der Stadtrat von Rapperswil-Jona hatte die Sondernutzung des Baulandes in den Jahren 2014 und 2016 gutgeheissen (Bericht Linth24). Damals schon verantwortlich war der jetzige Bauchef Thomas Furrer (parteilos). Gegenüber der Linthzeitung sagt Furrer nun: «Wir sind sehr irritiert über diesen Entscheid. Wo, wenn nicht hier an diesem Ort, soll denn etwas Grosses gebaut werden können?»  Der Kanton habe seine Politik gewechselt und greife zu fest in die Kompetenzen der Stadt ein. Man werde nun beim kantonalen Baudirektor Marc Mächler (FDP) vorstellig werden.

Artikel der Linthzeitung online: https://www.linthzeitung.ch/politik/2019-02-16/ueberbauung-an-ruetistrasse-gestoppt

(Linth24/MAL)


Dazu passender Linth24 Bericht

RJ: OPPOSITION GEWINNT GEGEN PROJEKT AM MEIENBERG

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