RJ: 100 NEUE WOHNUNGEN IM SÜDQUARTIER

Über den Stand des grossen Bauprojekts an der Mürtschenstrasse / Oberseestrasse in Rapperswil-Jona wird am Mittwoch um 17 Uhr im Kreuz Jona informiert.

Vor der Planauflage, die voraussichtlich im kommenden Frühjahr stattfindet, orientiert die Bauherrschaft die Öffentlichkeit über den aktuellen Projektierungsstand. Im Detail informieren die Projektverantwortlichen der Bauherrin von der Gebäudeversicherung, Vertreter des beauftragten Architekturbüros sowie des Raumplanungsbüros über das Projekt, den Sondernutzungsplan und das weitere Vorgehen. Anschliessend stehen sie für Fragen zur Verfügung. Die letzte Information erfolgte im Dezember 2017.

Damals schrieb die Projektleitung: „Die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen (GVA) plant im Südquartier in Rapperswil-Jona eine architektonisch und städtebaulich überzeugende Wohnsiedlung mit rund 100 Mietwohnungen.
Die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen besitzt an der Obersee-/Mürtschenstrasse zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 Wohnungen. Die Anlage wurde in den 1940-er-Jahren erstellt.Der Ausbaustandard ist dem Alter entsprechend einfach. Küchen, Nasszellen, technische Einrichtungen, Wärme- und Schallschutz entsprechen den heutigen und insbesondere den zukünftigen Anforderungen nicht mehr. Die Wohnflächen sind sehr klein und weder altersgerecht noch hindernisfrei. Fahrstühle gibt es nicht. Die Gebäude wurden in den letzten 70 Jahren gut instand gehalten. Dennoch ist der mittelfristige Sanierungsbedarf beträchtlich. Umbauten beziehungsweise eine Veränderung der Raumstruktur können allein schon aus statischen Gründen nicht sinnvoll umgesetzt werden. Deshalb hat die GVA beschlossen, die Häuser zurückzubauen und an deren Stelle eine neue Überbauung zu realisieren.

Im Rahmen des Projektwettbewerbs haben sich über 50 Architekturbüros mit der Neugestaltung des Areals zwischen der Obersee- und der Mürtschenstrasse befasst. Das Siegerprojekt «In den Lauben» der Meyer Gadient Architekten AG, Luzern, überzeugt durch seine ausgewogenen Baukörper, die vielfältigen Wohnungsgrundrisse sowie den grosszügigen Grünraum.

Weitere Unterlagen:
Bericht der Jury zum siegreichen Projekt (PDF, Oktober 2017)
Medienmitteilung zum Siegerprojekt (PDF, November 2017)

(OriginalMeldung, Autor: GVA)

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