PORTRÄT TANJA ZSCHOKKE

Tanja Zschokke will Vollzeitstadträtin werden und Schulpräsidentin. Dies kündigten sie und Ihre Partei am Abend des 4. November an. Mit der Kandidatur zusammen wurde auch der Lebenslauf und eine persönliche Stellungnahme von Tanja Zschokke veröffentlicht.

Curriculum:
Geboren (1965) und aufgewachsen in Rapperswil Jona
Verheiratet, 3 erwachsene Kinder
Landschaftsarchitektin bei zschokke & gloor landschaftsarchitekten in
Rapperswil-Jona
Mitglied UGS Rapperswil-Jona
Stadträtin
Präsidentin Stiftung Alterswohnungen Jona
Präsidentin Stiftung Volksheim
Präsidentin Robert und Elfriede Mietusch-Prehn Stiftung

Hobbies: Gartenarbeit, Wandern, Reisen, Lesen, Familie

Seit nunmehr zwei Jahren bin ich Mitglied des Stadtrates von Rapperswil-Jona. Als Stadträtin im Nebenamt habe ich mich in eine breite Palette von Themen eingearbeitet. Zur grossen Vielfalt an Diskussionen und Lösungen im Stadtrat konnte ich im Rahmen der Möglichkeiten wohl da und dort einen Beitrag leisten. Es sind aber nicht nur die politischen Traktanden, welche meine Tätigkeit prägen, sondern auch die gesellschaftlichen Fragen, die im Raum stehen. In veschiedenen Gremien und Kommissionen, Stiftungen und Institutionen, vor allem aber im direkten Meinungsaustausch mit der Bevölkerung erfahre ich, was uns bewegt und wo Handlungsbedarf besteht. Ich sehe meinen persönlichen Anspruch bestätigt, wonach die Grundlage für eine überzeugende politische Arbeit in einem offenen, sachlich geführten Dialog mit allen interessierten und engagierten Kreisen liegt.

Der freie Sitz im Stadtrat für die Ressorts Bildung, Familie und Gesellschaft, Alter und insbesondere Schulpräsidium interessiert mich in vielerlei Hinsicht. Ich bin in Rapperswil-Jona aufgewachsen und habe viele gesellschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven miterlebt; so etwa unsere Bildungslandschaft als Mutter von drei erwachsenen Söhnen und bei meinem Engagement im Elternrat. In meinem Umfeld als aktive Familien- und Berufsfrau bin ich immer wieder auch mit Gesellschafts- und Generationenfragen konfrontiert. Als engagierte Bürgerin sind mir die soziokulturellen Belange etwa der Jugendarbeit bestens vertraut. Mit Offenheit und Interesse habe ich mich in diesen Bereichen in diverser Form eingebracht und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Meine langjährige Tätigkeit als Landschaftsarchitektin im eigenen Betrieb hat mich gelehrt, neue Aufgaben unvoreingenommen anzugehen. Manches Projekt erforderte dabei Geduld über Jahre und dann bei der Realisierung pragmatische und schnelle Entscheide. Es war immer klar, dass gute Lösungen nur in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit motivierten und qualifizierten Menschen gelingen können.
Meine jetzige politische Tätigkeit zeigt mir, dass ich mich vertieft mit der Materie auseinandersetzen möchte, um einen fundierten Beitrag in den Bereichen Bildung und Schule, Familie, Gesellschaft, Alter und Gesundheit zu leisten. Ich will mich stärker engagieren und dabei spezifischer mit den jeweiligen Teams zusammenarbeiten. In den vergangenen zwei Jahren im Stadtrat durfte ich feststellen, dass sachliche Arbeit gefragt ist und eine offene Gesprächskultur gepflegt wird. Die politische Herkunft spielt dabei jeweils eine untergeordnete Rolle. Als Mitglied der UGS RJ (unabhängig, grün, sozial) werde ich meinen Grundwerten treu bleiben. Für meine Kandidatur möchte ich aber durchaus das ‚unabhängig’ in den Vordergrund rücken.

(OriginalMeldung, Autor: UGS Rapperswil-Jona)

Top