NEUE KRÄFTE BEI DEN KANTONALEN JUNGFREISINNIGEN

Am Freitag fand in Rapperswil eine ausserordentliche Mitgliederversammlung der Jungfreisinnigen St. Gallen statt. Im Zentrum standen dabei Neuwahlen für den kantonalen Vorstand. Die Parolen für den 10. Februar: NEIN zur Zersiedlungsinitiative, JA zur IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen.

(Bildlegende von links nach rechts: Thomas Schneiter, Grégory Aloisi, Noah Menzi, Jan Bauer, Florian Stettler, Lars Frei (nicht auf dem Bild: Alex Schenk)

Nach einem Apéro und der Vorstellung der beiden Start-ups GRYPS Offertenportal AG und healthinal waren rund 25 Jungfreisinnige aus dem ganzen Kanton gespannt auf den Beginn der Mitgliederversammlung. Dies aus gutem Grund: So standen für drei Posten im kantonalen Vorstand Neuwahlen an. Die Partei hat sich damit für das von Wahlkampf geprägte Jahr gewappnet.

Danksagung an die Abtretenden
Vor den Wahlen wurden die drei abtretenden Vorstandsmitglieder verdankt. Ramiz Ibrahimovic verlässt den Vorstand nach dreijährigem Engagement. Der Rapperswiler wurde 2016 als Kassier in den Vorstand gewählt, bevor er vor einem Jahr ins Vizepräsidium wechselte. Ebenfalls als Vizepräsident tritt der Wangser Nirosh Manoranjithan nach einjähriger Tätigkeit zurück. Vanessa Brühwiler aus Züberwangen verlässt den Vorstand nach einem Jahr als Generalsekretärin. Wir bedanken uns bei den Abtretenden für die geleistete Arbeit und freuen uns, dass sie weiterhin dem Jungfreisinn treu bleiben.

Neubesetzung des Vorstands
Mit grosser Spannung wurden die Wahlen für den kantonalen Vorstand erwartet – insbesondere deshalb, weil bei der Wahl des Vizepräsidiums eine Kampfwahl bevorstand. Im zweiten Wahlgang setzte sich Jan Bauer aus St. Gallen knapp gegen Thomas Schneiter ebenfalls aus St. Gallen durch. Bauer wechselt somit nach zweijähriger Vorstandsarbeit als Leiter Kommunikation ins Vizepräsidium. Grégory Aloisi aus St. Gallen wurde einstimmig per Akklmation zum neuen Generalsekretär gewählt. Neuer Leiter Kommunikation ist Thomas Schneiter. Er wurde ebenfalls einstimmig per Akklamation gewählt.
Durch die Neuaufstellung ist der Vorstand der Jungfreisinnigen St. Gallen personell bestens für die intensive Wahlkampfzeit vorbereitet.

Jungfreisinnige geben Parolen bekannt
Die Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen sagen NEIN zur schädlichen Zersiedlungsinitiative.
Die Einfrierung der Bauzonen ist ein radikaler Eingriff in das föderalistische System, beschränkt die Handlungsspielräume der Kantone und hemmt die Entwicklung des Landes. Die Entwicklung sowie die Ansiedlung von Unternehmen würde mit dieser Initiative mangels Baulandes erheblich erschwert werden. Schliesslich könnte die Initiative in Ballungsräumen zu einer massiven Verknappung von Bauland führen, was wiederum die Grundstückpreise verteuert. Aus diesen Gründen empfehlen die Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen ein NEIN zur Zersiedelungsinitiative.
Die Jungfreisinnigen St. Gallen begrüssen die IT-Bildungsoffensive. In Zeiten zunehmender Digitalisierung bringt IT-Bildung sinnvolle und nötige Voraussetzungen für den Einstieg in die Berufswelt. Das Konzept überzeugt auch deshalb, weil das Vorhaben in allen Bildungsstufen finanziert wird – von der Volksschule über die Berufsbildung bis zu den Hochschulen. Daher empfehlen die JFSG ein JA zur IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen.

(OriginalMitteilung, Autor: Jan Bauer, Vizepräsident)

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