KESB-LINTH: REAKTIONEN AUF DR. GROBS ENTLASSUNG

Die Gemeindepräsidenten des Linthgebiets wussten Bescheid und TVO berichtet über die Entlassung von Dr. Grob und deren Begründung.

Die KESB Linth ist so organisiert, dass alle zehn Gemeinden des Linthgebietes mitzureden und mitzuzahlen haben. Die Stadt Rapperswil-Jona hat als «Sitzgemeinde» lediglich die administrative Verwaltung der KESB in ihrem Aufgabenheft. Das heisst: Sie stellt offiziell die leitenden Personen an und führt die Buchhaltung.Schon bei der Wahl von Walter Grob als KESB Direktor 2016 wurden die Gemeindepräsidenten konsultiert . Auch aktuell waren sie über das sich seit langem schlechte Verhältnis zwischen der Stadtführung von Rapperswil-Jona und dem KESB Direktor informiert. Dies bestätigt Markus Schwizer, Gemeindepräsident von Kaltbrunn gegenüber Linth24. Nachdem er sich mit den anderen Gemeindepräsidenten abgesprochen hatte, nahm Markus Schwizer wie folgt Stellung:

«Wir wurden vom zuständigen Stadtrat laufend informiert und waren deshalb über das Vorgehen und die Begründung des Stadtrates orientiert. Wir wurden auch vor der Presse über die Entlassung informiert.» Und auf die Frage: «Welches ist respektive war Ihre Haltung zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses?», schreibt Schwizer ausweichend: «Beim Sitzmodell ist der Stadtrat für die Begründung und Beendigung der Arbeitsverhältnisse zuständig.»

Die Begründung der Entlassung wirft einige Fragen auf. TVO wollte es genauer wissen und besuchte den für die KESB zuständiger Stadtrat Roland Manhart und Bruno Hug in Rapperswil. Hier der TVO-Bericht vom 24. Oktober:

(Linth24, Mario Aldrovandi)

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