JUNGFREISINIGE OHNE KANDIDATEN AUS DEM LINTHGEBIET

Am 20. Oktober 2019 finden die Nantional- und Ständeratswahlen statt. Die Jungfreisingen des Kantons St. Gallen präsentierten diese Woche als erste Partei ihre Kandidaten. Doch aus dem Linthgebiet ist niemand dabei.

Mit einer Foto (siehe oben) wurden die Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert – mit SVP Politiker Lukas Reimann am rechten (Bild-) Rand. Die dazu versandte Meldung im Original:

Jungfreisinnige in der Startlöchern.
Am vergangenen Freitag haben die Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen ihre zwölf Kandidaten und Kandidatinnen für die Nationalratsliste nominiert. Die Nationalratswahlen sind der Start einer intensiven Wahlkampfphase, die am Ende mit Sitzgewinnen in den Kantonal- und Kommunalwahlen gekrönt werden soll.

Für die Nominationsversammlung haben sich die Jungfreisinnigen aus dem ganzen Kanton im Stadtparlamentssaal im Waaghaus eingefunden. Der Ort ist bewusst gewählt, sollen doch am Ende des Wahlzyklus Jungfreisinnige kommunale Ämter innehaben.

Motiviertes Team für den Wahlkampf
Nach den Begrüssungsworten des Kantonalpräsidenten Noah Menzi stellten sich die Kandidaten den Anwesenden vor. Dabei wurde klar, dass die Jungfreisinngen eine vielfältige Truppe in den Nationalratswahlkampf entsenden. Die Kandidaten und Kandidatinnen wurden einstimmig nominiert. Für die Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen kandidieren für den Nationalrat:

  • Noah Menzi, Oberhelfenschwil
  • Yusuf Barman, St. Gallen
  • Claudio Altwegg, Wil
  • Jannik Schweizer, Wil
  • Nirosh Manoranjithan, Wangs
  • Konstantin Hälg, St. Gallen
  • Thomas Schneiter, St. Gallen
  • Thomas Percy, St. Gallen
  • Jan Bauer, St. Gallen
  • Tom Allgoewer, St. Gallen
  • Jehan Mukawel, Wittenbach
  • Prisca Fol, Goldach

Fokus festgelegt
Für die Nationalratswahlen wollen sich die Jungfreisinnigen auf drei Kernthemen fokussieren: Gesundheitswesen, Wirtschaft/Finanzen und Bildung.

Junge und dynamische Kräfte braucht das Land
Im Anschluss an den ordentlichen Teil hielt Nationalrat Lukas Reimann ein spannendes Referat.  Dabei legte er den Jungpolitikern an Hand seiner Erfahrung und Anekdoten ans Herz warum sie sich im Wahlkampf ins Zeug legen sollen.  Abgerundet wurde das Referat mit Hands-on-Tipps für den eigenen Wahlkampf.

Linth24 fragte Jan Bauer, Kommunikationschef der Jungfreisinnigen an, weshalb keine Kandidaten aus dem Linthgebiet aufgestellt worden seien. Seine Antwort: „Vielen Dank für die Nachfrage. Bei den Jungfreisinnigen See-Gaster findet derzeit ein Verjüngungsprozess statt. Nächsten Samstag (24. November) wird ein neuer Präsident sowie weitere Vorstandsmitglieder gewählt (18:00 Uhr, Restaurant Rathaus Rapperswil). Der neue Vorstand möchte sich im kommenden Jahr auf das Regionale fokussieren und die Aufbauarbeit verrichten, um dann für die Kantonsratswahlen 2020 bereit zu sein.“

(Mario Aldrovandi)

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