JCVP ST.GALLEN: KLEINSTPARTEI MIT VIELEN KANDIDATEN

Die «Junge CVP – JCVP» ist politisch bisher unbedeutend, aber die Zahl ihrer Kandidaten, die gerne Nationalrat werden wollen, ist gross. Darum hat sie für den Kanton gleich zwei Listen aufgestellt.

Am Samstag, 16. Februar 2019 wurden im Jazzkeller in Sargans die 23 Kandidierenden der JCVP des Kantons St. Gallen feierlich für die Nationalratswahlen 2019 nominiert. Beigewohnt haben der Versammlung hochkarätige Ehrengäste. Es ist das erste Mal in ihrer Geschichte, dass die JCVP St.Gallen mit zwei Listen für die Nationalratswahlen antritt. Die Partei sendet damit ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Foto-Legende: v. l. n. r. Andrea Büsser, Elias Zoller, Florian Meier, Fabian Hutter, Roman Guntli, Sandro Capaul, Thomas Hofstetter, Ralph Lehner, Annik Hasler, Peter Schumacher, Sandro Lendi, Cedric Gmür, Edona Zeciri, Andreas Burkhard, Sarah Bünter, Orell Imahorn, Stefan Züger, Beni Gautschi, Luca Frei. Es fehlen: Patrik Raschle, Silvan Zingg, Raphael Widmer.

Zwei profilierte Listen
Die Nominationsversammlung der Jungen CVP Kanton St.Gallen wurde anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung der Jungpartei im Jazzkeller Sargans durchgeführt. Präsident Luca Frei ging in seiner Begrüssungsrede bereits auf die anstehende Nomination ein und betonte, dass er stolz sei, dass es der JCVP Kanton St.Gallen gelungen sei, das erste Mal in ihrer Geschichte, eine so grosse Zahl profilierter Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Auch sei es einmal mehr gelungen; Kandidierende aus verschiedenen Teilen des Kantons aufzustellen, dies zeige, die JCVP ist gut in den Regionen verankert, ist in der Stadt und in der Gemeinde präsent.

Auch Ida Glanzmann, Vizepräsidentin der CVP Schweiz, würdigte die grosse Anzahl Kandidierenden in ihrer Rede. Die CVP Schweiz habe den Schwerpunkt auf das Gesundheitswesen gelegt. Primär gehe es darum, den rasanten Anstieg der Krankenkassenprämien zu stoppen. Darum hat die CVP auch ihre Initiative zur Senkung der Kostenbremse lanciert. Wichtig sei der CVP aber auch das Thema Europa, insbesondere die Mitgliedschaft in Schengen-Dublin müsse weitergeführt werden. Auch gelte es natürlich den Zugang zum europäischen Markt zu sichern. Ida Glanzmann sprach auch die Gefahren an, die schweizerischen Unternehmen durch ausländische Übernahmen entstehen, hier fordere die CVP mehr Sensibilität und Wachsamkeit. Zum Ende unterstrich Ida Glanzmann die Rolle der CVP als Volkspartei, wer politisiere, müsse die Menschen gernhaben, denn diese stünden im Mittelpunkt, mit diesen müsse man diskutieren. Sie betonte die Wichtigkeit des Engagements der Jungen für die CVP und ermunterte die Anwesenden dazu, auch mal frech zu sein und Forderungen zu stellen.

Auch Nationalrat Markus Ritter richtete einige Worte an die Versammlung und spannte den Bogen weiter zu den Ständeratswahlen vom 10. März 2019. Die CVP habe das erste Mal seit 1987 wieder die Chance im Kanton St.Gallen einen Sitz in Bern zu gewinnen, habe sie doch mit Beni Würth den weit und breit stärksten Kandidaten für den Ständerat. Er spüre inner- und ausserhalb der Partei richtiggehend eine Bewegung für Beni Würth. Es herrsche Aufbruchstimmung, die Partei trete mit so vielen Kandidierenden wie noch nie an, mit zwei Haupt- und zwei jungen Listen, das sei historisch. Er glaube, dass man die Wende schaffen könne, dank der Wahllokomotive Beni Würth, aber auch dank dem engagierten Einsatz von so vielen Kandidierenden und Mitgliedern. Zum Abschuss betonte er, dass dieses Jahr mehr als nur prozentuale Zugewinne möglich seien. Nachdem die Anwesenden so auf den Wahlkampf eingestimmt worden waren, ging es an die ordentlichen Traktanden; Der Jahresbericht des Präsidenten, die Abnahme der Jahresrechnung sowie die jährlichen Vorstandswahlen erfolgten diskussions- und reibungslos.

Als Team antreten
Für die eigentliche Nomination übergab Präsident Luca Frei das Wort an Wahlkampfleiter Sandro Lendi. Dieser stimmte in einer motivierenden Wahlkampfrede auf den Wahlkampf ein. Er sei stolz, dass er zusammen mit dem Wahlstab ein Projekt leiten dürfe, welches bereits vor zwei Jahren im Anschluss an eine Arena-Aufzeichnung begonnen habe. Es sei wichtig, dass man vorerst 23 Top-Kandidierende aus allen Kantonsteilen gefunden habe und man möchte sich im Wahlkampf als «kantonale Auswahl der JCVP Kanton St.Gallen» präsentieren. Bestehend aus zwei Zwölfer-Regionalteams sollen die Jungkandidaten insbesondere mit den Kandidierenden der CVP Kanton St.Gallen, welche am 2. April ihre Kandidierenden nominiert, in den Regionen aktiven Wahlkampf betreiben.

Anschliessend stellten sich die anwesenden Kandidierenden vor. Die Vielfalt der Kandidierenden reicht von erfahrenen und wahlkampferprobten, bis zu jungen und tatendurstigen. Unterschiedlichste Biografien und politische Schwerpunkte kamen zum Ausdruck. Thomas Hofstetter, zuständig für die kreativen Ideen des Wahlstabes, stellte die Wahlkampfthemen der JCVP Kanton St.Gallen vor. Neben den traditionellen Themen wie Bildung und Familie sollen auch Themen wie Digitalisierung und Integration zum Zuge kommen.

Zum Abschluss der Versammlung meldete sich noch Ständeratskandidat Beni Würth zu Wort. Auch er betonte, dass es sensationell sei, dass die JCVP mit zwei Listen antrete. Er sei überzeugt, dass man am 10. März und dann allenfalls am 19. Mai gewinnen könne. Er sei viel unterwegs und fühle sich stark getragen von der Partei, aber auch der St.Galler Bevölkerung. Er strich heraus, dass Ständeratswahlen zwar Persönlichkeitswahlen seien, hinter dem Wahlkampf stecke aber immer grosse Teamarbeit, denn am Ende gewinne und verliere man zusammen. Beni Würth verwies darauf, dass auch er Politik für die Jungen machen wolle, so habe er sich z. B. an vorderster Front für die ITOffensive eingesetzt. Auch gute Universitäten und Fachhochschulen seien ihm ein Herzensanliegen.

Stärkste Jungpartei bleiben
Nach dem sich die Junge CVP im Kanton St.Gallen in den Wahljahren 2007 und 2011 sowie 2015 als klar wählerstärkste Jungpartei etabliert hat, ist es auch dieses Jahr der Anspruch der JCVP, stärkste Jungpartei zu bleiben und ein starkes Wahlresultat zu erzielen. Mit ihren vorerst 23 Kandidatinnen
und Kandidaten strebt die JCVP Kanton St.Gallen zudem ein eigenes Nationalratsmandat an. Die definitiven Listenplätze werden anlässlich der Delegiertenversammlung der CVP Kanton St.Gallen am 2. April in Gossau ausgelost.

Nachnomination für 24. Platz
Da für den 24. Platz bis zur Nominationsversammlung keine definitive Zusage vorlag, erteilte die Versammlung dem Wahlstab die Kompetenz, nachträglich eine 24. Kandidatin / einen 24. Kandidaten zu nominieren. Sandro Lendi zeigte sich zuversichtlich, dass die 24. Person in wenigen Wochen gefunden sein wird.

Liste Nord-Ost – Junge CVP Kanton St.Gallen in alphabetischer Reihenfolge
1. Bünter Sarah, St.Gallen, 25 Jahre, Studentin Internationale Beziehungen
2. Burkhard Andreas, Wittenbach, 28 Jahre, Jurist, MLaw Universität Bern
3. Cozzio Rebecca, Henau, 24 Jahre, Studentin Pädagogische Hochschule St.Gallen, Bachelor of
Arts Pädagogische Hochschule St.Gallen
4. Gautschi Beni, Wittenbach, 28 Jahre, Betriebsleiter Forstbetrieb sowie Revierförster, Dipl.
Förster HF
5. Hasler Annik, Wil, 21 Jahre, Studentin Internationale Beziehungen
6. Imahorn Orell, Wil, 22 Jahren, Medizinstudent (Unterassistenzarzt)
7. Lehner Ralph, Gossau, 31 Jahre, Projektleiter Standortförderung, M.A. HSG in International
Affairs
8. Raschle Patrik, Bütschwil, 20 Jahre, Maurer EFZ
9. Widmer Raphael, St.Gallen, 32 Jahre, Pilot und Rechtsanwalt, M.A. HSG in law and
economics
10. Zingg Silvan, Bazenheid, 21 Jahre, Sachbearbeiter, Kaufmann mit M-Profil
11. Züger Stefan, Abtwil, 29 Jahre, Projektleiter Botschafterkampagne CVP Schweiz, Master of
Arts UZH in Geschichte

Liste Süd-West – JCVP Kanton St.Gallen in alphabetischer Reihenfolge
1. Büsser Andrea, Sargans, 31 Jahre, Geldwäschereibeauftragte, Finanzberaterin
2. Capaul Sandro, Rapperswil-Jona, 27 Jahre, Junior Projektleiter, Bsc. Energie- und Umwelttechnik FHO
3. Frei Luca, Gams, 22 Jahre, Kaufmann EFZ, Student Wirtschaftsrecht ZHAW
4. Guntli Roman, Sargans, 32 Jahre, Angestellter Strategic Marketing, Bsc. In Betriebsökonomie FH
5. Gmür Cedric, Amden, 24 Jahre, Student Maschinenbau ETH
6. Hofstetter Thomas, Rapperswil-Jona, 31 Jahre, Verantwortlicher Politik und Kampagnen beim Schweizerischen Baumeisterverband, Bsc. in Betriebsökonomie FH
7. Hutter Fabian, Diepoldsau, 30 Jahre, Applikationsingenieur, Master in Industrial Technologies FH
8. Meier Florian, Oberriet, 29 Jahre, Raumplaner/Geograf, MSc in Geografie (Mono) und Geschichte (Minor) Universität Bern
9. Lendi Sandro, Uznach, 29 Jahre, Qualitäts- und Projektmanager Gesundheitswesen, BSc FHS Businessadministration Major International Management
10. Schumacher Peter, Mels, 28 Jahre, Juristischer Mitarbeiter, Master of Arts in Rechtswissenschaften Universität St.Gallen
11. Zeciri Edona, Altstätten, 19 Jahre, Studentin Volkswirtschaftslehre
12. Zoller Elias, Au, 19 Jahre, Lernender Kaufmann EFZ

(OriginalMitteilung, Autor: Luca Frei, Präsident Junge CVP Kanton St.Gallen)

Eine weitere Meldung mit dem gleichen Thema. Dieses Mal von der Jungen CVP des Linthgebiets

Junge CVP Linthgebiet startet durch

Die aktuellen Geschehnisse rund um die Klimapolitik zeigen klar auf, dass sich die Jugend von heute mehr in die politische Debatte einbringen muss. Die Junge CVP Linthgebiet ist deshalb stolz gleich vier junge Kandidierende für die kommenden Nationalratswahlen zu nominieren. Die Junge CVP Linthgebiet will ihre Verantwortung wahrnehmen und eine starke Stimme in Bern sein.

Vielversprechendes Quartett für die Region
Die CVP Linth hat in den vergangenen Jahren viel in Ihren Nachwuchs investiert. Umso erfreulicher ist die Nomination von gleich vier jungen Kandidierenden, zumal diese bereits über einen grossen Leistungsausweis verfügen. Angeführt wird das Quartett von Sandro Lendi, Wahlkampfleiter der Jungen CVP des Kantons St. Gallen. Für den 29-jährigen CVP-Ortsparteipräsidenten aus Uznach, der auch in der örtlichen GPK mitwirkt, sind es nach 2011 bereits die zweiten nationalen Wahlen. Als Verantwortlicher in den Bereichen Qualität und Fortbildung bei einer grossen Zürcher Privatklinik setzt er seinen Schwerpunkt in der Gesundheitspolitik. Als Zweiter im Bunde stellt sich Cedric Gmür aus Amden, Präsident der JCVP Linthgebiet, zur Wahl. Der 24-jährige studiert Maschinenbau an der ETH Zürich und sieht seine Schwerpunkte in der Sicherheits-, der Kultur- und der Energiepolitik.

Zwei Junge aus der Stadt
Aus der Stadt Rapperswil-Jona nominiert die Junge CVP Linthgebiet den 31-jährigen Ortsparteipräsidenten Thomas Hofstetter. Der Kampagnenleiter beim Schweizerischen Baumeisterverband war während vier Jahren internationaler Generalsekretär der Jungen CVP Schweiz und sieht seine politischen Schwerpunkte unter anderem in der Aussen- und der Wirtschaftspolitik. Ebenfalls aus Rapperswil-Jona wird Sandro Capaul nominiert. Der 27-jährige ist Junior Projektleiter bei einem Ingenieurbüro für Energie- und Gebäudetechnik und ist Mitglied des Sustainable Development Committees, welches an der Hochschule Rapperswil gegründet wurde. Er sieht seine Schwerpunkte insbesondere in der Bildungs- und der Umweltpolitik.

Verschiedene Aktionen geplant
Die Junge CVP Linthgebiet ist überzeugt, dass sie mit diesen vier Kandidierenden der Bevölkerung eine hervorragende Auswahl an engagierten Jungpolitikern präsentiert. Bis zum Wahltermin am 20. Oktober 2019 sind zudem verschiedenste Aktionen im gesamten Linthgebiet geplant. An diesen wird die Bevölkerung die Möglichkeit erhalten, die Kandidierenden besser kennen zu lernen

(OriginalMitteilung, Autor: Cedric Gmür)

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