ISLAM POSTKARTEN VERFASSER BESTRAFT

Der Verfasser der sogenannten «Islam-Postkarten» muss eine Busse und Verfahrenskosten von 6’600.- Franken zahlen. Dies weil er auf den Karten Gemeindewappen verwendet hatte und nicht wegen der Karikatur islamischer Gedanken.

Die Karten waren im Sommer 2017 in Schwyz, Lachen, Herrliberg und Eschenbach verteilt worden. Sie zeigten Fotomontagen der jeweiligen Gemeinden mit Minaretten und verschleierten Menschen. Im Text wurden islamische Gedanken karikiert und als Absender der «islamische Zentralrat» genannt.

Die Texte seien so verfasst worden, dass sie keinen Straftatbestand erfüllen. Deshalb habe das Verfahren eingestellt werden müssen, schreibt die Schwyzer Staatsanwaltschaft. Weil aber auf den Karten Gemeindewappen abgedruckt waren, wurde der 23-jährige Mann (Korrektur: «23-jährig», nicht 53-jährig) aus dem Bezirk March trotzdem verurteilt.

Wie die Zürichsee-Zeitung schreibt, habe die Polizei bei der Hausdurchsuchung  des Mannes eine Revolver, eine Langwaffe und dazugehörende Munition gefunden. Für die illegal erworbenen Waffen besass er keine Bewilligung. Die Waffen hat er gemäss Zeitungsbericht im Umfeld von Neonazis gekauft. Der Verkäufer bewege sich im Netzwerk von «Blood and Honour», einer faschistischen Schlägerbande.

(Linth24, MAL)


Dazu passender Linth24 Bericht

GEFÄLSCHTE ISLAM-KARTEN: TÄTER UNBEKANNT

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