GEFÄHRLICHER STACHELDRAHT BLEIBT

An der Urs Heuberger Allee in Jona wurde ein Stacheldraht auf Augenhöhe montiert. Die Stadt hat bisher ohne Erfolg interveniert.

Den gefährlichen Draht hat Marcel Eicher fotografiert und auf der Facebook Seite «Du bisch von Rappi» geschrieben: «Neuer Stacheldrahtzaun auf Augenhöhe. Gesetzgebung sagt bis 1.2m höhe 9cm Abstand vom Gehweg. Kantonales Tiefbauamt wünscht uns allen viel Glück das nichts ernsthaftes passiert! Andere Gemeinden geben einen Anstand von 0.5m vor, nur unsere findet das unnötig & verhält sich lausig wie immer!!».

Linth24 hat beim Bauamt von Rapperswil-Jona nachgefragt und von Bauamtschef und Stadtrat Thomas Furrer diese Antwort erhalten: «Ich habe mit der Grundeigentümerin bereits Anfang März persönlich Kontakt aufgenommen, habe die Sache auch kritisiert und gefordert, dass Sie den Stacheldraht auf einen Draht reduziert und die Konstruktion so ändert, dass der Draht in einem 45 Grad Winkel auf sein Grundstück zurückspringt und so keine Gefahr mehr für die Fussgänger und Velos besteht. Leider hatte der Unternehmer bisher noch keine Zeit die Sache dahingehend abzuändern. Das städtische Baureglement definiert 9cm Abstand von der Grundstückgrenze bis 1.20m. Dass ist richtig und in den allermeisten Fällen genügend.»

Die Urs Heuberger Allee verbindet in Jona die Spinnereistrasse mit der Pius Rickenmann Strasse und ist bei Fussgängern und Velofahrer sehr beliebt. Gemäss der zitierten Antwort des Stadtrats bleibt der gefährliche Stacheldraht auf Augenhöhe weiterhin.

Mario Aldrovandi

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