BENKEN: BURGLIND STURMSCHÄDEN SIND BEHOBEN

Der Sturm Burglind fegte am Mittwochvormittag, 3. Januar 2018, mit heftigen, zum Teil orkanartigen Sturmböen auch über den Tobelwald auf Maria Bildstein in Benken hinweg.

Der Sturm hinterliess bei der 1. Station auf dem Stationenweg einen erheblichen Schaden. Neben der Station wurde eine gesunde Buche entwurzelt. Eine grosse Wurzel, unter der Station wachsend, verursachte am Stationshäuschen diesen massiven Schaden. Die Firma Ghenzi Walter AG, Uznach, restaurierte dieses 133-jährige Kunststein-Werk fachgerecht. Über die Bruchstellen der drei Stationshäuschenteile  wurden rostfreie Stahlklammern mit Ankerfix in Fugen geklebt. Die einzelnen Bruchstücke  wurden wieder verwendet. Die Fugen und die Fehlstellen wurden mit mineralischem Trockenmörtel reprofiliert. Anschliessend wurde die Station ganzflächig mit einem Grundputzkleber abgerieben, ausgeglättet und neu bemalt.

Umgeworfene Bäume beschädigten die Bethlehem- und die Lourdesgrotte. Die heruntergefallenen Nagelfluhsteine wurden ebenfalls von Fachleuten der Ghenzi Walter AG auf den Grotten fixiert. Die Schadenskosten werden von den Versicherungen teilweise übernommen.

Abbruch des letzten alten Kiosks
Eine stürzende Fichte beschädigte den alten Kiosk am Gsässweg. Für den letzten der drei früheren Verkaufsstände ist heute kein Bedarf mehr vorhanden. Aus diesem Grund wird er, statt repariert, abgebrochen.

Zahlreiche Marienmedaillons, Rosenkränze und nicht zuletzt Schafböcke wurden bis vor 50 Jahren an diesem Kiosk, von den Besucherinnen und Besuchern, welche zu Fuss nach Maria Bildstein pilgerten, gekauft. Im Jahre 1965 übernahm Rosmarie Jud-Jud, Hornen, diesen  Verkaufsstand von der legendären Maria Kühne (Konstantins). Um den veränderten Pilgergewohnheiten Rechnung zu tragen, liess Rosmarie Jud fünf Jahre später oben beim Fahrzeug-Parkplatz den heute noch bestehenden Kiosk bauen. Anfänglich betrieb sie die Kioske an beiden Standorten. Das Verkaufspersonal rekrutierte sie innerhalb der Familie problemlos.

Die beschädigten Stationshäuschenteile wurden mit dem Kran abgehoben und die Bruchstellen von losen Steinen gereinigt und anschliessend millimetergenau wieder aufeinander gesetzt.

Grosse Menge von Sturmholz im Tobelwald

Der Sturm Burglind verursachte auch grossen Waldschaden. Dutzende Bäume wurden entwurzelt und umgeknickt. Sie lagen kreuz und quer im Wald. Das Forstteam der Ortsgemeinde war während Tagen mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Auf der Parzelle von Maria Bildstein mussten 129 m3 Sturmholz verzeichnet werden. Auf der angrenzenden Parzelle der Ortsgemeinde 97 m3. Inzwischen konnte Revierförster Albert Bianchi die Holzverwertung abschliessen. Aufgrund der wenig erfreulichen Holzpreise deckt der Verkaufserlös die Kosten der aufwändigen Räumungsarbeiten nicht.

Am Pilgerweg vom Gsäss standen früher drei Verkaufsstände. Nun wird auch das letzte Kleingebäude entfernt.

(Eingesandt, Autor: Hansruedi Mullis)

Diese unerwarteten Sturmschäden belasten die Stiftungskasse erheblich. Der Stiftung Maria Bildstein stehen keine Steuermittel zur Verfügung. Sie ist auf Spenden angewiesen. Beachten Sie unsere IBAN CH37 8125 6000 0010 4200 1, Raiffeisen Benken,   Stiftung Maria Bildstein.

Top