BILDER VOLLER LEBENSFREUDE IN AMDEN

Im Museum Amden startete am Samstag die Ausstellung von Andrea Gmür. Die Kraft ausstrahlenden Werke der Ammlerin sind eine Augenweide und bringen auch in trübste Wintertage sommerliche Freude und pulsierende Energie.

In einer speziellen Nische der Ausstellung rücken Andri und Leona Gmür ihre Bilder in Szene und zeigen, dass auch der Gmürsche Nachwuchs mit künstlerischem Talent aufwartet.


Andrea Gmür weiss mit Farben und Formen zu spielen. Figürliches, Grafisches, Rundes und immer wieder florale Sujets, die sich in einer wahren Farbenpracht darstellen, bewegen den Ausstellungsraum im Museum Amden. Ja, hier steckt Dynamik und Lebensfreude drin! Vielseitig sind die Farbkombinationen in Mischtechnik: Orientalisches mit Gold- und Silberhauch, frühlingshaft Feines und sprudelndes Ozeanblau kontrastieren mit edlen Mustern in Schwarz oder einer dreiteiligen Bergkulisse, die schroffe Felsen in mystisches Lila taucht. Auch wenn die Werke – jedes für sich – grosse Individualität ausstrahlen, so sind sie doch wie aus einem Guss oder in einer Handschrift gemalt. Immer wieder bringt Gmür mit viel Esprit und Mut auch andere Elemente wie Schindeln oder Strukturen rein. Ihre kompositorischen Fähigkeiten setzen gekonnte Akzente und sorgen für noch mehr Leben in den Bildern.

Farbenfieber bei Familie Gmür
Mit ihre Malleidenschaft hat Andrea Gmür auch ihre Kinder angesteckt. Der 7jähirge Andri und die 6jährige Leona dürfen im kleinen Atelier ihres Mamis ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich mit Pinsel und Farbe austoben. So sind einmalige Werke entstanden, die vor kindlicher Freude überfliessen. Die Idee lag deshalb nahe, dass Sohn und Tochter die Ausstellung ihrer Mutter komplettieren. Und so standen denn auch Leona und Andri an der Vernissage vor ihren Blumenfeldern, dem Felsen im Abendrot und dem Mattstock und nahmen die anerkennenden Worte der Besucher strahlend entgegen.

Spezielle Freude an der Ausstellung der jungen Ammler Familie hatte auch die Museumskommission, die gerne immer wieder auch (noch) unbekannten Künstlern eine Plattform bietet. Die Ausstellung von Andrea Gmür kann noch bis am 7. April 2019 im Museum Amden besucht werden (jeweils Mittwoch und Sonntag, 14 – 17 Uhr).

(Bericht: Gabi Corvi)

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