BESUCHEREXPLOSION AN DER WALDER FASNACHT

Das kleine Bergdorf Walde wurde am Fasnachtssonntag, 3. März 2019 regelrecht von Fasnächtlern und Besuchern überschwemmt. Das frühlingshafte Wetter war auch im Panterdorf auf 830 Metern über Meer klar zu spüren, so dass Hunderte von Zuschauern an die 38. Walde Fasnacht strömten.

Um 13.13 startete der Umzug mit 27 Gruppen mit vielen kreativen Ideen. Für einmal hatte man Ruhe vor den langweiligen und zudröhnenden Barwagen, stattdessen waren Newaldertaler aus der Steinzeit, Hase Felix, verrückte Wissenschaftler, Jim Knopf, Ritter, Roger Federer, Kuschelbären, Hühner, üble Hunde, grosse und kleine Hexen, Astronauten mit Raumkapsel, Aliens, Schlümpfe und die Töffli Gääng mit auserlesenden Mopedvariationen aus dem Eigenbau zu sehen.

Geklärt wurde auch, wie man eine Rettungsgasse bildet und der Post-autoskandal gelöst werden könnte. Zahlreiche Schulklassen, Vereins- und Kollegengruppie-rungen aus den umliegenden Dörfern hatten sich einmal mehr ins Zeug gelegt. Der Umzug, angeführt vom Drachenböögg, vorne und hinten von Chappler- und Rickner Trychler eingeschlossen, wurde begleitet durch die Walde Guggä Dörfligeischter, die Chappler Fidelia, die Ranzachgiger und die Ritschbörg Schränzer. Nach drei Minuten brannte der Böögg lichterloh und die Kopfpetarde expodierte, was wohl auf einen baldigen Frühlingsbeginn hoffen lässt.

Auch ungeduldige und kopflose Velofahrer, die trotz Strassensperrung durch den Umzug zwängen wollten, konnten die Stimmung nicht trüben. Fasnachtspräsident Patrick Oberholzer, als Speaker mitten in der Besucher-menge, meinte: „Tolle und friedliche Stimmung, grandioser Besucheraufmarsch und reibungsloser Ablauf, was will man mehr?“ Das OK und die zahlreichen Helfer hatten nun alle Hände voll zu tun, in der Kaffeestube, der Bar und im Festzelt die Besucher bis in die Nachtstunden mit Speis und Trank zu bedienen. Die Kinder waren zur Zauberaufführung und ins Kinderkino eingeladen, während «Alpenflieger Rolf» für die musikalische Unterhaltung im Zelt sorgte. Das OK kann stolz auf einen friedlichen und störungsfreien Grossanlass zurückblicken.

Bericht: Roger Giger

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