BENI WÜRTH WILL ST. GALLER STÄNDERAT WERDEN

Am 5. Dezember ist eine lange gehegte Forderung der Ostschweiz in Erfüllung gegangen: Mit der glanzvoll gewählten Karin Keller-Sutter ist sie wieder im Bundesrat vertreten. Für den Kanton St.Gallen heisst es nun, den frei werdenden Ständeratssitz neu zu besetzen. Der St.Galler Finanzchef, Regierungsrat Benedikt Würth, ist zur Kandidatur bereit. Seine Partei, die CVP, wird am 15. Dezember an einer Delegiertenversammlung entscheiden, wer für sie ins Rennen steigt.

In einer persönlichen Erklärung erläutert Beni Würth seine Motive, für den Ständerat kandidieren zu wollen:

«Die politische Arbeit im Ständerat interessiert und reizt mich sehr, weil die Kleine Kammer jener Ort ist, wo in schwierigen Situationen Kompromisse und Lösungen entwickelt werden. Dies habe ich in meiner bald 20-jährigen Exekutivtätigkeit gelernt und gemacht: als Stadtpräsident von Rapperswil-Jona, als st.gallischer Volkswirtschaftsdirektor und zurzeit als Finanzdirektor und Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen. Ich weiss, wie man parteienübergreifend zu tragfähigen und guten Ergebnissen kommt und habe Erfahrung mit komplexen Verhandlungen – die Neugestaltung des Finanzausgleichs auf Bundesebene oder die Steuerreform auf Kantonsebene sind aktuelle Beispiele.

Den Kanton St.Gallen und seine Regionen kenne ich in- und auswendig. In direkten Begegnungen erfahre ich auch immer wieder die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung. Diese Bodenhaftung lässt mich die richtigen Themen aufgreifen und ihnen in Bern zum Durchbruch zu verhelfen. Dass ich regionale Anliegen wirksam einbringen und durchsetzen kann, habe ich in meinen verschiedenen Funktionen zeigen können, das waren beispielsweise im öffentlichen Verkehr die Beschleunigung St.Gallen-Zürich mit Einführung des St.Galler Sprinters, die Fernverkehrshalte im Sarganserland, die Stadtbahn Obersee sowie der Projektkredit für die Durchmesserlinie St.Gallen mit dem Ruckhaldetunnel. Als Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen weiss ich sodann, wie die Netzwerke in Bern funktionieren, und kann rasch die entscheidenden Impulse setzen.

Ich habe in diesem Jahr meinen 50. Geburtstag gefeiert und fühle mich geistig und körperlich fit. Es wäre deshalb ein guter Zeitpunkt für eine berufliche Neuausrichtung. Sollte mich die St.Galler Bevölkerung wählen, würde ich mich für den Kanton St.Gallen in Bern mit grosser Freude und voll motiviert einsetzen.»

(OriginalMitteilung, CVP St. Gallen)

Neben Beni Würth aus Rapperswil-Jona, ist auch Marcel Dobler FDP Nationalrat aus Rapperswil-Jona am Ständerat interessiert. Er hat sich selber über sein Twitter Konto ins Rennen geschickt:

 

Zur Kandidatur von Beni Würth ein passender Linth24-Beitrag:

«BIN NICHT VOM EHRGEIZ UMZINGELT»

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