Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Rapperswil-Jona
11.06.2021
11.06.2021 19:02 Uhr

CHF 775'000 fürs Schloss und Verhandlungen mit den Polen

Die Neuinszenierung des Schlosses soll viele Bedürfnisse befriedigen.
Der Lotteriefonds des Kantons unterstützt den Schloss-Umbau. Wann dieser beginnt, ist jedoch unklar. Die Ortsbürger stehen mit den Polen in Schlichtungsverhandlungen.

Zum Umbau des Schlosses Rapperswil gibt es eine erfreuliche Nachricht: Der Regierungsrat hat die zweite Tranche eines Lotterifonds-Beitrages von 775'000 Franken genehmigt. Damit trägt der Fonds insgesamt 1,55 Millionen Franken an das Projekt bei. Dadurch wird das Projekt-Budget der Stadt Rapperswil-Jona und der Ortsgemeinde Rapperswil-Jona um diesen Betrag entlastet. 

Zur Erinnerung: Insgesamt kostet der Umbau mit Neuinszenierung ingesamt 17,5 Millionen Franken. Nach Abzug der Projektierungskosten verbleiben noch Umbaukosten von 15,8 Millionen. Davon entfallen wiederum 7,4 Millionen auf die Stadt und 8,4 Millionen auf die Ortsgemeinde. Zur Finanzierung dieser Kosten wird unter anderem der Lotteriebeitrag verwendet. Zudem wird bei der Ortsgemeinde eine Vorfinanzierung in der Höhe von 1 Mio. Franken aufgelöst.

Der Umbau des Schlosses wird durch den Lotteriefonds unterstützt. Bild: Linth24

Wie weiter mit dem Polenmuseum? 

Christoph Sigrist, Geschäftsführer der Ortsgemeinde, erklärt, welche Posten beim Umbau ins Gewicht fallen: «Neben den reinen Umbaukosten kommen diejenigen für die Inszenierung. Was man auch nicht vergessen darf: Wir müssen das ganze Mobiliar erneuern, und da kommt einiges zusammen.» So erwähnt Sigrist, dass 200 Stühle im grossen Rittersaal sowie die gleiche Anzahl Stühle im Schlosshof wie auch Tische gekauft werden müssten. «Natürlich machen die reinen Architekturkosten den grössten Teil aus», sagt der Geschäftsführer. 

Wann wird gebaut? 

Spannender ist die Frage, wo man punkto Verhandlungen mit dem Polenmuseum steht. Derzeit würden die Schlichtungsverhandlungen anstehen, erklärt Sigrist. Wobei er derzeit nicht mehr sagen könne, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

Wie Linth24 berichtete, lehnte das Polenmuseum das Angebot der Ortsgemeinde ab, ins «Haus zum Pfauen» umzuziehen. Genauer: Noch immer hofft die Ortsgemeinde auf eine gütliche Einigung bei den Schlichtungsverhandlungen, um den ursprünglichen Zeitplan einhalten zu können. Der sieht vor, dass Anfang 2022 Baustart wäre. 

Linth24